Garagenanbau eines Mehrfamilienhauses „Auf dem Brink“ betroffen / Brandursache noch unklar

Mieter hört Knall und sieht Feuer

Rasend schnell breiteten sich die Flammen aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Garage lichterloh.

Bassum - BASSUM (al) · Durch das schnelle und überlegte Eingreifen der Feuerwehr Bassum konnte gestern ein größerer Wohnhausbrand an der Straße „Auf dem Brink“ verhindert werden.

Nach Aussage von Peter Cordes, Pressesprecher der Feuerwehr, hörte ein Mieter des Mehrfamilienhauses gegen 12.45 Uhr einen Knall aus dem Garagenbereich. Als er nach draußen ging, um nachzuschauen, sah er bereits Rauch und Flammen aus dem Gebäudeteil aufsteigen. Er alarmierte die Feuerwehr sowie die übrigen Bewohner des Gebäudes, die sich mitsamt ihren Haustieren sofort in Sicherheit brachten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren innerhalb weniger Minuten vor Ort. „Die Flammen hatten sich bis dahin allerdings sehr schnell ausgebreitet, obwohl es relativ windstill war“, so Cordes. Die Garage brannte lichterloh und die Flammen schlugen bereits aus dem Dachstuhl des Anbaus, drohten weiter auf den Dachstuhl des Mehrfamilienhauses überzugreifen.

Einsatzleiter Claas Meyer erkannte die Gefahr sofort und ließ durch seine Einsatzkräfte, die mit einem Tanklöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug, Rüstwagen, Drehleiter, Mannschaftstransportwagen und Einsatzleitfahrzeug zur Einsatzstelle geeilt waren, den Wohnhaustrakt abriegeln. „Nur so konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden“, ist Cordes überzeugt.

Meyer ließ zusätzlich die nächste Alarmstufe auslösen, so dass er innerhalb kürzester Zeit Hilfe durch die Ortsfeuerwehren Bramstedt, Dimhausen und Eschenhausen erhielt. Insgesamt waren 70 Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort.

Nach etwa zweieinhalb Stunden hatten die Männer und Frauen der Feuerwehr den Brand unter Kontrolle gebracht und Meyer konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Beamten nahmen die Ermittlungen auf. Erste Ergebnisse sind allerdings nicht vor heute zu erwarten. Auch die Schadenshöhe stand gestern noch nicht fest.

Damit sich das Löschwasser nicht in eine gefährliche Eisschicht verwandelte, streuten Mitarbeiter des städtischen Bauhofes Streusalz am Einsatzort. Die Restarbeiten dauerten den gesamten Nachmittag an.

Nach Aussage Cordes ist der größte Teil des Wohnhauses nicht zu Schaden gekommen. Die hintere Wohnung jedoch, die an den Garagenbereich angrenzt, dürfte aufgrund des Löschwasser für einige Zeit unbewohnbar sein. Die Polizei hatte dem Mieter die Übernachtung aus Sicherheitsgründen untersagt.

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