Twistringer Kunstlandschaft um eine Galerie reicher / 27 Frauen von „ARS“

Mehr Licht und Farbe

Hella Veting und Ruth Stephan (r.) eröffneten am Sonntag die erste Vernissage in der neuen „Galerie Heiligenloh - Hof Veting“ an der Alten Dorfstraße.

Bassum - HEILIGENLOH (bt) · Die Twistringer Kunstlandschaft ist seit Sonntag um eine Ausstellungsstätte reicher: Denn Hella und Dieter Veting haben sich mit ihrer neuen „Galerie Heiligenloh – Hof Veting“ an der Alten Dorfstraße 33 einen Lebenstraum erfüllt. Auf der großen Diele ihres ehemaligen Hofes mit den mächtigen, rustikalen Ständernund Deckenbalken aus Eiche ging die erste Vernissage über die Bühne.

Auf der Diele mit den hellen Wänden und der großen Erntekrone an der Decke war es am Sonntag gemütlich und warm. Dazu trugen auch die vielen Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen bei, die dort noch bis zum 13 Dezember zu sehen sind. 27 Künstlerinnen aus Barnstorf, Diepholz, Dinklage, Heiligenloh, Lutten und Vechta stellen aus. Sie waren Mitglieder des von Ruth Stephan in Vechta geleiteten „ARS – Atelier Ruth Stephan“.

Hella Veting begrüßte zur Premiere bereits an die 100 Besucher. Sie dankte den Künstlerinnen und nannte die Aktion ein „Pilotprojekt“, zu dem sie sich erst im Sommer dieses Jahres entschlossen hätte. Sie könnte sich auch vorstellen, im nächsten Jahr Arbeiten von Kunstschaffenden aus Heiligenloh auszustellen. Die Flötistin und Twistringer Kantorin Ulrike Rohwold sowie die Barnstorfer Kantorin Meike Voss-Harzmeier am Klavier umrahmten die Ausstellungseröffnung.

„Schaut euch um“, forderte Hella Veting die Gäste auf. Ruth Stephan erinnerte an die Arbeit in ihrem Atelier und stellte die anwesenden Künstlerinnen vor, die frei hätten arbeiten können. Sie habe ihnen aber auch Themen wie „Elemente“, „Portraits“ oder „Hände“ vorgegeben. Die Ergebnisse hingen an den Wänden und zeigten, auf welch vielfältige Weise und mit welchen Materialien die Aufgaben umgesetzt wurden.

Bei den Gemälden habe die impressionistische Idee im Vordergrund gestanden, mehr Licht und Farbe statt konkreter Formen ins Bild zu holen. Neben Gemälden und Zeichnungen stellten Künstlerinnen auch Plastiken aus, ebenfalls aus dem „ARS“ in Vechta. Aus der Materie seien sie entstanden und gewachsen, und während der Arbeit habe sich das Werk auf das Wesentliche reduziert. „Wenn alles an seinem Platz ist, ist die Figur fertig“, fügte Ruth Stephan hinzu, die Hella und Dieter Veting dafür dankte, dass sie den Künstlerinnen mit ihrem Atelier ein angemessenes Forum für deren Kunst bieten.

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