Info-Point im Rathaus soll Wähler über die EU aufklären / Bürgerforum im Mai

Mehr als krumme Gurken

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Karin Beckmann (M.) und Suse Laue halten die frisch unterschriebene Urkunde in den Händen, die an die gestrige Eröffnung des EIZ-Infopoints erinnern soll. Gerhard Thiel, Vorsitzender des Kreisverbandes Diepholz der Europa-Union, gratuliert.

Syke - Von Sophie Filipiak. Die Europawahl steht vor der Tür. Am 25. Mai werden die deutschen Bürger die Mitglieder des Europa-Parlaments wählen. Für die meisten Wähler ist der Begriff „Europäische Union“ aber nicht mehr als ein abstrakter Begriff und Brüssel sehr weit weg. Damit das in Syke nicht so bleibt, wurde gestern im Rathaus feierlich ein Infopoint des Europäischen Informationszentrums (EIZ) vorgestellt.

Anwesend waren nicht nur Vertreter der Politik, sondern auch Mitglieder des Kreisverbandes Diepholz der Europa-Union. Bürgermeisterin Suse Laue hielt die Eröffnungsrede, in der sie betonte, dass es bei dem Europa-Parlament „nicht nur um krumme Gurken geht“. Der Zweck des EIZ-Infopoints sei die Aufklärung der Bürger. Aber auch das überregionale Denken solle gefördert werden, „eine Aufgabe, die uns Lokalpolitikern manchmal nicht leicht fällt“, gesteht Laue.

Am Infopoint sind zahlreiche Broschüren ausgelegt, die den Interessierten über die verschiedenen Aspekte der EU, das Parlament und den europäischen Gemeinschaftsgedanken aufklären sollen. Auch für die jüngeren Leser ist etwas dabei. Fehlen darf im Angebot natürlich nicht das Heft „Europa in Syke – Syke in Europa“, das vom Kreisverband der Europa-Union für die Wahlen herausgegeben wurde.

Welche Idee genau hinter dem Infopoint steckt, erklärte Karin Beckmann, Regionalbeauftragte für Niedersachsen. Sie ist unter anderem für die Region Leine-Weser, zu der auch Syke gehört, zuständig. Mit dem Infopoint „reiht sich Syke in das Netzwerk von Informationsstandorten ein“, das schon in ganz Niedersachsen geknüpft wurde, so Beckmann. Die Bürger sollen darüber informiert werden, dass die EU auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Mitgliedsländer wichtig sei. „Es geht darum, sich auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu halten“, erklärt Beckmann. „Brüssel“, so schloss sie, „ist kein abstrakter Gedanke.“

Wer sich über die Europa-Wahl mit anderen austauschen möchte, hat dazu am 20. Mai beim Bürgerforum im Gleis  1 Gelegenheit.

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