Zweiter Green Day des Kulturkreises Auburg beschäftigte sich mit dem Thema „Moore“ / Sinnespfad und Kriechtunnel

„Mach doch mit beim Umweltschutz…“

Reichlich bestückt mit selbstgebackenen Kuchen und Torten war das Büfett anlässlich des Green Day in der Auburg.

Wagenfeld - (hwb) · Der zweite Green Day des Kulturkreises Auburg knüpfte am Sonntag nahtlos an die Veranstaltung aus dem vergangenen Jahr an. Dies betraf sowohl die Attraktivität des Themas als auch das Wetter.

War es in 2010 noch um Wasser und Erde gegangen, hieß das Thema diesmal „Moore“. Bei herrlichstem Sonnenschein war in und um die Auburg immer was los.

Doch bevor Imke Schweneker vom BUND den Erwachsenen in einer Powerpoint-Präsentation die Bedeutung der Moore näherbrachte, hatten der Kinderchor Wagenfeld und der Jugendchor unter der Leitung von Leta Henderson die Besucher mit Frühlingsliedern eingestimmt. Die Kinder gaben etliche Lieder über Natur und Umwelt zum Besten und sangen vom „Baum des Lebens“, in Anspielung auf das im vergangenen Jahr gepflanzte Exemplar auf dem Auburg-Gelände. Wie praktischer Umweltschutz aussehen kann, verdeutlichten die Chorkinder, indem sie von Leta Henderson auf die Bühne gekippten Müll einsammelten und dazu sangen „Mach doch mit beim Umweltschutz, Umweltputz, Umweltnutz“.

Gefordert waren dann auch Eltern, Großeltern und andere erwachsene Begleiter beim gemeinsamen Gesang. „Alle Vögel sind schon da“ erklang es aus 70 Kehlen mehr oder weniger kräftig.

Danach tat eine Stärkung not. Das reichhaltige Büfett mit Muffins, selbstgebackenen Torten und Kuchen war aber auch zu verlockend.

Während des Vortrags von Imke Schweneker beschäftigten Leta Henderson, Helga Cramer und Brigitte Schipmann die Kinder. Letztere zeigte ihnen auf der Wiese vor der Auburg das Schöpfen von Papier. Dazu hatte sie eine vorbereitete Masse aus grünen Eierkartons mitgebracht.

Im Obergeschoss der Auburg konnten sich die Kinder auf einen Sinnespfad begeben. In Schuhkartons waren unterschiedlichste Materialien aus dem Moor versteckt, die die Kleinen ertasten mussten. Nur wenige Meter entfernt waren einige davon im Original aufgebaut: Wollgras, Seggen, Torf, Birkenrinde, Baumpilz, Moos, Kiefernzapfen und andere. Dazu ein Vergrößerungsglas, um einigen Dingen näher auf den Grund gehen zu können sowie Arbeitsgeräte, die in früherer Zeit beim Torfstich verwendet wurden, zum Beispiel der Torfspaten.

Wer den Sinnespfad verlassen hatte, konnte sich direkt in einen Kriechtunnel begeben, der mit Fotos von Vögeln und Tieren im Moor bestückt war. Hier kam es darauf an, sich möglichst viele zu merken und diese in einen Fragebogen einzutragen. Nach der Aktion bekamen alle Kinder kleine Preise überreicht.

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