29 Gäste der 20. Ferienaktion für Tschernobyl-Kinder in Hannover gelandet

In Maasen erste Station

Herzlicher Empfang für die 29 Gäste zur 20. Ferienaktion für Tschernobyl-Kinder im Kirchenkreis Grafschaft Diepholz auf dem Flughafen Hannover. Mit dabei der 2. Sekretär, der Republik Belarus, Botschaft in Berlin, Maksim Gorely (r.) Renate Paul aus Syke (Mitte), Vorsitzende der landeskirchlichen Arbeitsgemeinschaft, rechts daneben stellvertretender Vorsitzender Wilhelm Reessing, Kirchenkreis Diepholz, links Direktor Ralf Tyra aus dem Haus kirchlicher Dienste in Hannover. Ohne Weste Dolmetscherin Olesja Lubskaja aus Gomel. ·
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Herzlicher Empfang für die 29 Gäste zur 20. Ferienaktion für Tschernobyl-Kinder im Kirchenkreis Grafschaft Diepholz auf dem Flughafen Hannover. Mit dabei der 2. Sekretär, der Republik Belarus, Botschaft in Berlin, Maksim Gorely (r.) Renate Paul aus Syke (Mitte), Vorsitzende der landeskirchlichen Arbeitsgemeinschaft, rechts daneben stellvertretender Vorsitzender Wilhelm Reessing, Kirchenkreis Diepholz, links Direktor Ralf Tyra aus dem Haus kirchlicher Dienste in Hannover. Ohne Weste Dolmetscherin Olesja Lubskaja aus Gomel. ·

Diepholz - Von Helge Bredemeyer Es war fast eine Nacht- und Nebelaktion, die 29 Gäste zur 20. Ferienaktion für Tschernobyl-Kinder in Hannover auf dem Flughafen in Empfang zu nehmen.

Die Wecker der Beteiligten aus dem Kirchenkreis klingelten kurz nach 4 Uhr, um zur Abfahrt auf dem Diep holzer Marktplatz um 5.30 Uhr pünktlich zur Stelle zu sein. Die 130 Kinder waren zur gleichen Zeit in Gomel auf dem Flughafen, um ihre Sondermaschine nach Hannover zu besteigen.

Großes Aufatmen in Hannover: Die Maschine landete pünktlich. Die Kinder wurden auf dem Flugfeld mit Sondererlaubnis von prominenten Personen begrüßt. Sie waren gut zu erkennen, denn sie steckten in Sicherheitswesten, ebenso die Medienvertreter. Direktor Ralf Tyra vom Haus kirchlicher Dienste hieß sie mit dem 2. Sekretär der Botschaft der Republik Belarus, Maksim Gorely, der auch in aller Frühe aus Berlin angereist war, willkommen.

Es ist die 22. Ferienaktion der ev.-luth. Landeskirche Hannover und die 20. des Kirchenkreises Grafschaft Diepholz. Maßgeblich sind an der Organisation Mitglieder der landeskirchlichen Arbeitsgemeinschaft für die Ferienaktion beteiligt. Ihre erste Vorsitzende, Renate Paul, Vorsitzende des Kirchenvorstandes Hoya, sowie Stellvertreter Wilhelm Reessing (Kirchenkreis Diep holz) freuten sich am frühen Morgen über die erste „Ladung“ für die Kirchenkreise Diepholz, Neustadt-Wunstorf, Hittfeld und Melle. Am Nachmittag wurden noch einmal so viele für die Kreise Schaumburg, Rotenburg, Osnabrück, Wittingen und Leine-Solling erwartet und wieder von Reessing in Empfang genommen.

Zwischen beiden Ankunftsterminen lag der Rückflug der Maschine mit drei Tonnen medizinischer Güter im Wert von 80 000 Euro. Eine Spitzenleistung dank vieler Sponsoren und Spender. Die Kinder sanken nach dem Empfang gespannt, aber müde auf ihre Busplätze. Beim Nachzählen fuhr den Verantwortlichen ein gehöriger Schreck in die Knochen: Iwan war verloren gegangen. Aber nein, er war nur eingeschlafen und lag zusammengerollt in einer Ecke. In Maasen warteten die ersten Eltern auf ihre Gastkinder und in Diep holz die letzten.

Sind alle ausgeschlafen, gehen sie sicher mit Elan ihr Programm an. Dazu gehört ihr Jubiläumsfest zur 20. Aktion am 6. Juni. Und weil sie sich mit den biblischen Geschichten von Noah und dem Turmbau zu Babel beschäftigen wollen, war das Geschenk einer russischen Kinderbibel für jedes Kind, gespendet vom Sankt Hülfe-Heeder Hauskreis, aus der Hand von Ursula Butenop willkommen.

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