Weyher Theater probt für Weihnachtsstück „Pettersson und Findus“

Lustiger Bühnenbilderbogen

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Pettersson und Findus kommen ins Theater. · Grafik: S&P

Weyhe - Am Weyher Theater beginnt Ende des Monats die Weihnachtsmärchenzeit. Von Mittwoch, 30. November, bis Heiligabend stehen „Die Abenteuer von Pettersson und Findus“ nach den Büchern von Sven Nordquist auf dem Programm.

Die Bühnenfassung stammt von Tristan Berger und Jürgen Flügge. „Sie vereint einige der schönsten Geschichten zu einem spannenden und vor allem sehr lustigen Bühnenbilderbogen“, verspricht Dramaturg Frank Pinkus.

Zum Inhalt: Wenn ein netter, freundlicher Bauer wie Pettersson einen Kater hat wie Findus, dann wird kein Tag mehr langweilig. Denn mit Findus erlebt man immer ein Abenteuer, auch wenn man es gar nicht will. Schon das Backen von Findus’ geliebter Pfannkuchentorte kann Probleme machen, wenn kein Mehl mehr da, der Schlauch vom Fahrrad kaputt, der Schlüssel für den Schuppen nicht auffindbar ist und der Stier Marton die Suche erschwert. Und die Henne Prillan ist auch manchmal ziemlich anstrengend – vor allem, wenn der eitle Hahn Caruso auftaucht und sie sich total in ihn verliebt. Nur kräht er in seinem Enthusiasmus so viel, dass er Findus schon reichlich auf die Nerven geht …

Nicht zu vergessen ist das Schwein Mathilda vom Nachbarbauern Gustavsson, das den Acker immer dann durchwühlt, wenn Findus gerade mal wieder seine Fleischbällchen eingepflanzt hat. Und wie wird man den Fuchs los, der für die Henne Prillan gefährlich werden könnte?

Die wunderbar leichten, liebenswert verrückten Geschichten von Pettersson und Findus kennt heute wohl fast jedes Kind – und dem Charme dieser beiden und ihrer Abenteuer kann sich kaum einer entziehen, egal, ob Jung oder Alt.

Das gilt auch für die sehr musikalische, sehr temperamentvolle und spielfreudige Bühnenversion, die großen und kleinen Kindern ebenso viel Spaß machen wird wie den Erwachsenen.

Karen Meyer-Vokrap hat viele quirlige und lebendige Songs für dieses Bühnenabenteuer geschrieben, die auch auf den zurzeit laufenden Proben schon für viel Schwung und Spaß sorgen.

Die Inszenierung hat Hermes Schmid übernommen, der im vergangenen Jahr auch den begeistert aufgenommenen „Michel aus Lönneberga“ auf die Bühne gebracht hat; zugleich entwirft er auch wieder das Bühnenbild, für die fantasievollen Kostüme ist Viktoria Theoharova verantwortlich. Es spielen: Marc Gelhart (Pettersson), Beate Plate (Findus), Nina Schulz und Thomas Kahle.

Der Dezember steht übrigens ganz im Zeichen des Märchens: Weil das Bühnenbild so aufwendig ist, dass ein kurzfristiger Umbau nach der Nachmittagsvorstellung nicht möglich ist, gibt es bis zum 24. Dezember keine Abendvorstellungen – mit Ausnahme der Märchenvorstellung am 23. Dezember, aber die ist bis auf wenige Restkarten ausverkauft. Insgesamt stehen 56 Vorstellungen auf dem Programm – für viele gibt es nur noch wenige Restkarten. Das Theater hat schon mehr als 12 000 Karten an den Mann, die Frau und vor allem ans Kind gebracht. · ps

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