Organisatorin zieht positives Fazit

Literaturtage: Fortsetzung folgt

Barbara Hache ließ die Kinder an den Geschichten von Autorin Ursula Wölfel über Tante Mila teilhaben.
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Barbara Hache ließ die Kinder an den Geschichten von Autorin Ursula Wölfel über Tante Mila teilhaben.

Martfeld - Von Regine Suling. „Total gut“: Algeth Weerts freute sich am Sonntagnachmittag sichtlich. Sie ist eine der Organisatorinnen der „Martfelder Literaturtage“, die die Gemeinde am vergangenen Wochenende drei Tage lang in ein Mekka für Vorleser und Zuhörer verwandelten.

Die Bilanz fällt gut aus: „Die Literaturtage haben sich etabliert“, freute sich Algeth Weerts. „Es lööpt.“

Apropos: Als Selbstläufer entpuppte sich am Sonntagnachmittag der plattdeutsche Nachmittag im Schützenhaus in Loge. Dicht an dicht saßen die Zuhörer, genossen Kaffee und Kuchen, während es draußen in Strömen regnete. Das richtige Wetter also, um zahlreichen Döntjes aufmerksam zu lauschen. Gedichte und Geschichten, „süms beleevte Geschichten“ – den Gästen machte das Zuhören Spaß, als Wilfried Nordbruch, Algeth Weerts und Richard Klausen lasen und erzählten.

Genauso ging es auch den Kindern, die zur selben Zeit in der Fehsenfeldschen Mühle in Martfeld Barbara Hache lauschten. Sie ließ die Kinder an den Geschichten von Tante Mila teilhaben. Die Autorin Ursula Wölfel, aus deren Buch Barbara Hache vortrug, beschreibt in vielen fröhlichen Sequenzen das Leben von Tante Mila, die in ihren Geschichten ihre Träume und Wünsche in die Tat umsetzen will. Fische malen, zum Beispiel. Und einen giftgrünen Himmel. „Ein Himmel ist doch nicht giftgrün“, protestierte gleich einer der jungen Gäste in der Mühle. Die Kinder, die da waren, hörten aufmerksam zu.

Die Lesungen für die Jüngsten waren spärlich, die für die Erwachsenen dagegen bestens besucht. Woran das liegt? Darüber kann Organisatorin Algeth Weerts nur spekulieren. Sie freut sich erst mal, dass die Veranstaltungen insgesamt gut ankamen und das bewährte Konzept aufging.

Die Vortragenden lasen zumeist in privatem Ambiente. Thomas Denker in seiner Stube, Robert Söffker in seiner Werkstatt und Hermann Meyer-Toms in seinem Wohnzimmer. Neu mit dabei war Schauspieler Erwing Rau, der in der „Kastanie“ in Hollen Erzählungen präsentierte.

„Beim Literatursofa herrschte ebenfalls eine gute Stimmung“, sagt Algeth Weerts über die Veranstaltung, die viele Interessierte in die ehemalige katholische Kirche lockte. Wer wollte, las dort aus eigenen Texten oder seinen Lieblingsbüchern vor.

Gibt es im kommenden Jahr eine Neuauflage der Martfelder Literaturtage? Auf diese Frage kennt Algeth Weerts nur eine Antwort: „Aber natürlich!“

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