Empörte Agenda-Aktive im Pfarrzentrum / Kirchengemeinde St. Anna ist unter Zeitdruck / Neues Konzept umsetzen

Die Linden auf dem Friedhof werden gefällt

16 mächtige Linden werden bald gefällt. Der Kirchenvorstand der Twistringer St.-Anna-Gemeinde sieht keine Alternative, um den Innenstadtfriedhof auf Dauer zu sichern. ·

Twistringen - Von Theo Wilke. Sichtlich aufgebracht reagierten am Mittwochabend im Pfarrzentrum vor allem Aktive aus der städtischen Agenda-Gruppe: Im Rahmen der Zukunftsplanungen für den Friedhof der katholischen St.-Anna-Kirchengemeinde werden alsbald die 16 alten Linden gefällt.

Einzig aus dem Grund, dass es sonst in eineinhalb bis zwei Jahren keine freie Grabstelle mehr geben würde. Kirchenvorstand und Friedhofsausschuss haben ihre „wahnsinnig schwere“ Entscheidung längst getroffen und den Auftrag vergeben.

Die Kirche ist demnach unter Druck, sie kann die Bäume nur noch im Februar fällen lassen. Die weitere, aufwändige Planung erlaubt keinen Aufschub. Werden die Bäume beseitigt, stehen zusätzlich rund 200 Grabstellen und eine Fläche für etwa 40 Urnen zur Verfügung. Sie überbrücken zehn bis 15 Jahre bis zur Freigabe von drei Grabfeldern, die vor einigen Jahren komplett gesperrt werden mussten. Kirchenrendant Hubert Brunkhorst erläuterte den bis zu 60 Anwesenden das Zukunftskonzept (wir berichteten). In den Großstädten, so Brunkhorst, liege der Anteil der Urnenbestattungen schon bei 75 Prozent. Diese Entwicklung sei in Twistringen noch nicht angekommen. Auf dem Lande kämpften die Kirchen um jeden Quadratmeter.

Twistringer Friedhofs-Linden müssen weg

Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
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Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke
Aufgebracht, empört, entrüstet und am Ende auch traurig reagieren viele Twistringer auf die Entscheidung des Kirchenvorstandes der katholischen St.-Anna-Gemeinde, die 16 mächtigen alten Linden auf dem Friedhof in den nächsten Tagen zu fällen. Die Verantwortlichen sehen keine Alternative, um den Friedhof auf Dauer zu sichern. Sonst müsste er in eineinhalb bis zwei Jahren mangels Grabstellen geschlossen werden. ©  Mediengruppe Kreiszeitung /Theo Wilke

Überprüfte Berechnungen hätten ergeben, dass bei einer durchschnittlichen Neubelegung der Grabfelder der Friedhof keine zwei Jahre mehr neue Grabstellen vorhalten könne. Die große Rasenfläche im Zentrum stehe aus Sicherheitsgründen nur zu einem Viertel zur Verfügung. Laut Forstfachleuten darf im Bereich der Baumkronen wegen der Verwurzelung nicht neu bestattet werden.

Hubert Brunkhorst erläuterte zudem, dass in der Vergangenheit bereits Bäume neu angepflanzt wurden – schlanke Winterlinden, die 15 bis 20 Meter hoch werden. Die alten Bäume sind um die 25 Meter hoch.

Hedwig Harms von der Agenda-Gruppe beklagte nicht nur, dass die Kirche die Bevölkerung vor vollendet Tatsachen gestellt habe, sondern dass die Agenda auch im Vorfeld nicht über das konkrete Vorhaben informiert worden sei.

Pastor Reinhard Molitor erklärte, aus ethischer Sicht habe die Kirche den Grundauftrag zur Barmherzigkeit, die Toten würdig zu bestatten. In Twistringen bestehe ein Vertrag mit der Stadt, den Friedhof zu sichern und auch Verstorbene anderer Glaubensrichtungen zu berücksichtigen. Molitor: „Es fällt mir wahnsinnig schwer. Ja, auch als Kirche haben wir eine städtebauliche Verantwortung.“ Ganz schrecklich, wenn so tolle Bäume aus dem Stadtbild verschwinden. „Ich bitte um Entschuldigung und Verständnis“. Bei der Güterabwägung habe er sich für das Fällen der Bäume entschieden. Mit dem Nachpflanzen – zwei neue Bäume für einen gefällten – komme Kirche ihrer ökologischen Verantwortung nach. Zugegeben, stecke auch die Angst dahinter, es könnte in zwei Jahren keine freien Grabstellen mehr geben. Schließlich sei die Friedhofskultur im Umbruch begriffen. Stark nachgefragt würden heute Einzelgrabstellen und Gemeischaftsgräber, weil Angehörige nicht mehr 25 Jahre lang Gräber pflegen möchten.

Vorstand und Friedhofsausschuss erklärten auf Nachfragen, dass Gespräche mit der Stadt und Grundeigentümern nach Erweiterungsflächen nicht zu einer Alternative geführt hätten. Als das mögliche Ausweichen zum Marhorster Friedhof vorgeschlagen wurde, gab es fast einen Aufschrei derer, die zwar die unzureichende öffentliche Information durch die Kirche kritisierten, aber am Ende die getroffene Entscheidung hinnahmen.

Deutlicher wurde Hubert Beckmann: „Es geht nicht um marode oder gesunde Bäume, es geht um ein langfristiges Konzept. Und dahinter stehe ich.“ Er habe vor Jahren auch noch anders gedacht. Manfred Diephaus: „Wenn es keine Alternative gibt, dann ist das eben so.“ Hermann Niederwestberg (Grüner im Rat) warf der Kirche vor, krampfhaft am Friedhof festzuhalten, man habe versäumt, beizeiten nach Alternativen zu suchen. Hubert Brunkhorst: Die Situation habe die Stadt in den 80er Jahren herbei geführt, statt neuer Friedhofsfläche habe sie sich der Kirche versichert und die Friedhofskapelle gebaut.

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