WIR hat unterschiedliche Weihnachtsmotive installiert / Jeder kann dazu seine Meinung äußern

Lichtexperiment an der Sulinger Straße

Eine Leihgabe des Herstellers ist dieser Komet an der Sulinger Straße. Die WIR testet die Wirkung unterschiedlicher Beleuchtungsarten.

Bassum - (al) · Regelmäßigen Besuchern der Sulinger Straße wird es bereits aufgefallen sein: An den sieben Laternen wurden unterschiedliche Weihnachtsbeleuchtungen angebracht. Unter anderem eine Kerze, ein Kaltlichtschlauch in Form eines Kometen, zwei Lichternetze, um Bäume zu erhellen sowie mehrere Sterne mit matten, milchigen und klaren LED-Birnen.

„Wir haben probeweise verschiedene Leuchtmittel installiert, um deren Wirkung zu überprüfen, quasi als Experiment“, erklärten gestern Heinfried Bolte und Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh vom Arbeitskreis Weihnachtsbeleuchtung der WIR.

Bereits seit einiger Zeit beschäftigt sich der Arbeitskreis mit einer möglichen Umrüstung auf LED und einem Lichtkonzept für die Sulinger Straße. „Doch bevor für teures Geld neue Leuchtmittel gekauft werden, wollten wir feststellen, welche überhaupt am schönsten sind und von den Lichtverhältnissen optisch in die Sulinger Straße passen“, so Bolte.

Nun kann sich jeder, sowohl Geschäftsleute als auch Bürger, die neue Beleuchtung anschauen und sein Urteil abgeben. Nach Weihnachten wird die WIR beraten, welche Lichtquellen sich am besten eignen, ob eine Umrüstung auf LED erfolgen soll und wo, welche Motive Akzente setzen können.

„Uns geht es nicht nur darum, der Innenstadt die besondere weihnachtliche Atmosphäre zu verleihen, sondern wir möchten auch Strom sparen“, erläutert Schierloh den Hintergrund. Denn der Einsatz von LED-Birnen könne den Stromverbrauch um ein Vielfaches reduzieren. Beispiel: Ein beleuchteter Weihnachtsstern besteht aus 24 Birnen, mit je 15 Watt. Ein LED-Leuchtmittel verbraucht nur drei Watt – kostet aber etwa drei Euro. Das heißt: Allein die Umrüstung auf LED für einen Stern kostet zwischen 70 und 90 Euro. Eine komplette Umrüstung der gut hundert Sterne umfassenden Weihnachtsbeleuchtung würde rund 9 000 Euro kosten. Deshalb haben die gut 30 Jahre alten Accessoires nicht ausgedient. „Wenn wir umrüsten, dann nach und nach“, so Bolte. Noch verfüge die Stadt über einen großen Fundus an normalen Glühbirnen, auch wenn diese bei den vorherrschenden Minusgraden des öfteren kaputt gehen.

Jeder, der möchte, kann eine Mail an die WIR schicken und seine Meinung mitteilen. Schierloh und Bolte finden die Kerze besonders schön. Die ist aber nur geliehen und muss nach Weihnachten an den Hersteller zurückgeschickt werden, ebenso der Komet. Die Lichternetze für die Bäume hingegen sind Eigentum der WIR, ebenso wie die neuen LED-Leuchten.

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