Arequipa-Weihnachtsbasar im Gymnasium Syke / Schüler verkauften selbst gebastelte Sachen

Lesestoff, Musik und Waffeln satt

Lisa (l.), Lea und Kimberly (r.) aus der Klasse 7 P S mit selbst gebastelten Sachen.

Syke - (ak) · „Alle Jahre wieder“ gibt es im Syker Gymnasium einen Weihnachtsmarkt zugunsten von Arequipa, einem Projekt in Peru. Groß ist das Vergnügen bei den Anbietern und Käufern auch am vergangenen Sonnabend gewesen. Zeitweise war an ein Durchkommen kaum zu denken.

Peter Jahnke, erfahrener Koordinator in Sachen Weihnachtsmarkt, hatte mit den Schülern schon im Oktober mit der Planung begonnen. Wieder mit und richtig gut dabei waren alle Klassen aus der Mittelstufe.

Für großes Interesse sorgt stets der riesige Bücherflohmarkt mit so manchem Schnäppchen für den Lesefreund. Während dort eher leise gestöbert wurde, ging es in der Aula mit der Big Band richtig flott zu.

Bunt gemischt bot das musikalische Programm zwischen 11 und 15 Uhr eine breite Palette und wurde zum ersten großen Auftritt der noch jungen Band „Rock Minds“. Ihrem Namen gerecht rockten sie zur Freude etlicher Eltern so richtig ab.

Zwischendurch erfüllte Waffelduft die Luft. Das kauffreudige Publikum hatte mit einer riesigen Auswahl an selbst gebackenen Keksen die Qual der Wahl. Aber schließlich siegte dann ganz solidarisch mit dem Nachwuchs dessen Klassenangebot.

Im Superland der Kinderbetreuung konnten die Jüngsten sich amüsieren. Lange Schlangen bildeten sich vor der Geisterbahn. Kinderschminken und „Selber-Basteln“ waren genauso begehrt wie das eigene Weihnachtsbild für die Omi.

Sicherlich eine tolle Idee im Sinne des Umweltschutzes und ohnehin schmaler Geldbörsen waren die recycelten Saftkartons. Die fanden als bunte Portemonnaies eine neue Verwendung. Auch Nudeln zeigten sich als goldene Engel im ganz anderen Gewand und mit Körnern gefüllte Tontöpfe läuteten für die Vogelwelt ein leckeres Mahl ein. Baumpatenschaften gab es für 50 Schulhofbäume. Nach einer Stunde hatten sich bereits 13 Sponsoren gefunden.

Einen Stand mit zahlreichen aus Zeitungspapier gefertigten Ketten aus Uganda betreute der Unternehmer Hartmut Frensel. Dort unterstützt die mittelständische Initiative „Direkt Uganda“ dringend notwendige Aufklärungsarbeit der Jugendlichen. „Die Walze“ nennt sich ein darin integriertes Kunstprojekt, an dem das Syker Gymnasium aktiv teilnimmt.

1977 stellte der damalige Schulleiter Otte den ersten Weihnachtsmarkt auf die Beine. Hintergrund war die schulische Partnerschaft mit Arequipa in Peru.

Seit 1998 fördert das Syker Gymnasium dort besonders „Casa Verde“, eine Einrichtung für verlassene Kinder. Ihnen eine Zukunft zu geben, ist Anliegen des jetzigen Schulleiters Claus-Dieter Lösche.

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