Brügging-Zeltbetriebe bewirtschaften künftig „Das Festzelt“ beim Brockumer Großmarkt

Zuschlag für „Zwei-Zelte-Variante“

Unter Dach und Fach: Der Brockumer Bürgermeister Marco Lampe und Geschäftsführer Jan Brügging (links) von den Brügging-Zeltbetrieben in Werlte unterzeichneten in den vergangenen Tagen den Vertrag über die künftige Bewirtschaftung des großen Festzeltes auf dem Brockumer Großmarkt. Bei der Neu-Vergabe fand das „Zwei-Zelte-Konzept“ der Firma Brügging im Rat der Gemeinde Brockum den größten Zuspruch.

Brockum - Bisher hat der Gemeinderat bei der Bewirtschaftung des Bayernzeltes auf dem Brockumer Großmarkt auf Kontinuität gesetzt. Fast drei Jahrzehnte war Manfred Arlinghaus ein zuverlässiger Partner für die Brockumer Markt-Verantwortlichen. Jetzt ist der Vertrag mit dem Lohner Unternehmer ausgelaufen.

Künftig vertrauen Bürgermeister Marco Lampe und seine zehn Mitstreiter im ehrenamtlichen Marktausschuss auf die gastronomische Erfahrung der Familie Brügging aus dem emsländischen Werlte. Erstmals bei der 458. Auflage des weithin bekannten Volksfestes, das am Samstag, 29. Oktober, beginnt und am Dienstag, 1. November, mit dem finalen Viehmarkt endet.

Bei der Neu-Vergabe der Bewirtschaftung des bisherigen Bayernzeltes legte Geschäftsführer Jan Brügging das überzeugendste Konzept für Aufbau und Ausstattung des Festzeltes sowie die Programmgestaltung der vier Brockumer Markttage vor. Insgesamt hatten Anfang des Jahres sechs Event-Veranstalter aus der Region in schriftlicher Form ihre konzeptionellen Vorstellungen eingereicht. Angeschrieben hatte der Rat elf Gastronomen.

Anfänglich lagen die Planungen für die Neuvergabe der beiden Veranstaltungszelte in den Händen des Arbeitskreises „Festzelte“, dem neben Bürgermeister Lampe auch Manfred Lübker, Dirk Fouquet, Thorsten Buschmann und Andreas von Rekowski angehören. Die Entscheidung, das „Zelt am Viehmarkt“ für weitere drei Jahre an den bisherigen Betreiber kwb-Veranstaltungen zu vergeben, war im Arbeitskreis und im gesamten Rat unumstritten.

Die Vergabe des zweiten Festzeltes im südlicheren Bereich des Marktgeländes gestaltete sich dagegen schwieriger und zeitintensiver. „Im Vorfeld hatten wir gemeinsam mit dem bisherigen Betreiber schon mehrfach über eine Neugestaltung des Konzeptes nachgedacht“, begründet Bürgermeister Lampe die Überlegungen zur Veränderung der Leistungsanforderungen, „insbesondere auch wegen des rückläufigen Besuchs am Montagabend.“

In mehreren internen Arbeitssitzungen diskutierte der fünfköpfige Arbeitskreis über Für und Wider der eingegangenen Bewerbungen und fokussierte sein Augenmerk auf zwei Konzeptvorschläge. Der gesamte Rat entschied sich letztendlich im Rahmen einer öffentlichen Sitzung im März einmütig für die „Zwei-Zelte-Variante“ der Familie Brügging: Ein 1 250 Quadratmeter großes Veranstaltungszelt, ein separates Restaurationszelt in einer Größe von 450 Quadratmetern sowie eine 400 Quadratmeter große Zeltterrasse.

„Insbesondere das Restaurationszelt ist sehr anspruchsvoll ausgestattet, mit Teppichboden, Polsterstühlen und runden Tischen“, betont Jan Brügging. Er weilte zur Vertragsunterzeichnung in der Dümmerregion. „Der Terrassenbereich besticht optisch durch viel Grün zwischen den Biergarten- und Loungemöbeln, und das Hauptzelt passt sich in seinem Aussehen den beiden anderen Bereichen an“, verspricht der Event-Profi aus Werlte.

Der Geschäftsführer betreibt die Brügging Zeltbetriebe gemeinsam mit Ehefrau Hannah, den Eltern Hermann und Gisela sowie Bruder Jens und dessen Frau Anja. Das Unternehmen hat eine mehr als hundertjährige Tradition, startete als Getränkegroßhandel und hat sich inzwischen auf die Bewirtschaftung von Zelten bei Veranstaltungen aller Art mit Zelt- und Equipment-Verleih spezialisiert.

„Durch den mehrjährigen Zeltaufbau für den bisherigen Bayernzelt-Betreiber ist mir der Brockumer Großmarkt ebenso bekannt wie die Marktverantwortlichen“, nennt Brügging als Beweggründe für seine Bewerbung.

Am Programm für die 458. Auflage des Brockumer Marktes feilt der künftige Festzelt-Betreiber zwar noch ein wenig, doch die wichtigsten Künstler sind verpflichtet: Für den Auftakt am Samstag, 29. Oktober, die „Wiesenthaler Spitzbuam“ und die interaktive holländische Live-Band „Q5 New Style“.

Für sonntags, 30. Oktober, die „Oldie Company“ für eine musikalische Reise durch 40 Jahre Musikgeschichte, für montags, 31. Oktober, die „JoJos“ und Zauberer „Stevamino“ für ein buntes Kinderprogramm am Nachmittag sowie die Top-Band „Live Sensation“, das „DJ-Chaos-Team“ und als Special Guest die Sängerin Kerstin Ott am Abend. Am Dienstag, 1. November, stehen während des finalen Viehmarkts schon ab morgens die „Original Blech-blos´n“ aus Bayern auf der Bühne.

„Die jährliche Modenschau haben wir von montags auf den Sonntagnachmittag vorverlegt, um dadurch die Attraktivität des zweiten Markttages zu steigern“, ergänzt Brügging seine Programmplanungen.

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