Jubiläumskonzertreihe des Chors „Echolot“ macht Halt in Lemförde

Wunderbare Momente geschenkt

Janine Andes war eine von vielen Solisten, die beim Konzert des Chors „Echolot“ in der katholischen Kirche in Lemförde begeisterten. Foto: Mühlke

Lemförde - Von Heidrun Mühlke. Musik ist eine Sprache, die alle verstehen. Kein Wunder also, dass Jung und Alt in die katholische Kirche „Zu den heiligen Engeln“ in Lemförde gekommen waren. Beim ausverkauften Konzert des Stemweder Chores „Echolot“ genossen die Zuhörer einen feierlichen musikalischen Reigen. Im als Bühne dienenden Altarraum dominierten wechselweise Solisten und der Chor.

Das Ensemble besteht seit nunmehr 25 Jahren und ist derzeit mit seinen Jubiläumskonzerten „25 Years – All in“ auf Tour. Mit „Hold on just a little while longer“ singend, hielten die rund 30 Choristen am Sonntagabend Einzug in das Gotteshaus und starteten so einen unterhaltsamen Konzertabend. Es folgte ein großartiges „Amazing Grace“ mit den Solistinnen Ines Fieseler und Antje Holtkamp, das den Zuhörern gleich zu Beginn wohlige Schauer über den Rücken jagten.

Der Chor begeisterte mit großer Abwechslung. Die Sänger hatten bei der Auswahl der Stücke unglaubliche Vielfalt bewiesen, sangen mal in Deutsch, meistens aber in Englisch. Musikalisches Können und tongewaltige Stimmen sind seit jeher das Aushängeschild von „Echolot“ mit der engagierten Chorleiterin Sarah Seeger am Piano.

Von Anfang an waren die Gäste von der Musik, der Ausstrahlung der Künstler und der mitreißenden Atmosphäre in den Bann gezogen. Songs wie „Shut up and dance“, „Imagine“, „Circle of life“ oder „You´ll never walk alone“ und viele mehr bescherten den Zuhörern wunderbare Momente und den Choristen tosenden Applaus.

Charmant und mit einigen Informationen führte Karsten Jacob durch das Programm. Instrumental begleitet wurden die Choristen von Kai-Uwe Lange (Schlagzeug und Percussions), Jörg Günther (Bass) und Sebastian Hofmann (Gitarre).

Zu Gehör brachten die Sänger auch den Song „Neue Brücken“ – das Lied, mit dem vor einem Vierteljahrhundert alles begann. Im März 1994 in einem Jugendgottesdienst gesungen von singfreudigen Teilnehmern und Mitarbeitern des Jugendcafés, eine Woche später im Gottesdienst. Die Musik gefiel, und die Entscheidung, einen Chor zu gründen, war getroffen. Zwei Jahre lang traten die Sängerinnen und Sänger namenlos als „Haldemer Jugendchor“ auf. Weil der Chor so herrliche akustische Signale an die Zuhörer sandte, entschied man sich schließlich für den Namen „Echolot“.

In diesem Sinne bringt der Chor die akustischen Signale nach wie vor grandios rüber und trifft dabei immer den Nerv der Zuhörer mit seinen geistlichen und weltlichen Musikstücken. Der donnernde Schlussapplaus verlangte natürlich einige Zugaben. Diesem Wunsch kam „Echolot“ gerne nach.

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