„Wir“: Engagiert weiter nach vorn

Nicht auf den Lorbeeren ausruhen

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Grund zum Strahlen: Thomas Halfbrodt konnte bei der Jahreshauptversammlung der „Wir“ positiv auf sein erstes Jahr als Vorsitzender zurückblicken.

Wetschen - „Es ist eine reizvolle Aufgabe, die viel Spaß macht. Wir sind ein tolles Team und dank unserer Geschichte haben wir ein solides Fundament, auf das wir aufbauen konnten.“ So kurz und knapp zieht Thomas Halfbrodt lächelnd ein zufriedenes Resümee nach seinem ersten Jahr als neuer Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Wir“ der Samtgemeinde Rehden. Doch auch trotz des erfreulichen Jahresverlaufes nach den Neuwahlen des Gesamtvorstandes in 2015 will sie sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen.

Im Gegenteil: „Wir wollen den Frühlingsmarkt konzeptionell weiter perfektionieren“, so Halfbrodt mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft. „Hierfür wollen wir die Kommune stärker mit ins Boot holen, denn auch die Ortschaft und die Bevölkerung sollen von Neuerungen profitieren.“ Damit meinte der erste Vorsitzende vor allem die Nutzung der freien Grünflächen auf dem Ausstellungsgelände, die bisher von den Ausstellern als Parkflächen genutzt werden. „Das Gelände ist hierfür einfach zu schade und kann sinnvoller genutzt werden.“

Auch sonst verlief der Blick auf das zurückliegende Jahr bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Gasthaus Recker in Wetschen positiv. Mit zwei neuen Mitgliedern verzeichnet der Unternehmenszusammenschluss nunmehr 97 Mitglieder.

Der Frühlinsmarkt als die Großveranstaltung unter Federführung der Werbegemeinschaft, die unterstützende Zusammenarbeit mit der Kommune beim Herbstmarkt und auch der Weihnachtsmarkt in Rehden seien gut gelaufen. Halfbrodt dankte sowohl seinem Vorstandsteam als auch der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Besonders hob er das Engagement der vielen Freiwilligen wie der Feuerwehr hervor, und dankte Anke und Hartmut Eils, die trotz ihres Ausscheidens aus dem Vorstand weiterhin die Anfertigung der Marktpläne übernommen hätten. „Mit Marktmeister Friedhelm Sander haben wir jemanden gefunden, der uns professionell unterstützt.“

Für den kommenden Frühlingsmarkt am Gasspeicher am 30. April und 1. Mai gehe es langsam in die Endphase. „Vieles ist fest, vieles noch in Bewegung“, freute sich Halfbrodt. Man überlege, künftig Buden für den Außenbereich anzubieten, in denen Kleingewerbe eine geschützte Bleibe finde. Aufgrund des letztjährigen Premierenerfolges werde es erneut am Sonnabend eine Kinderolympiade geben, die „Moorlandgames“ seien wieder dabei und auch auf die Modenschau am Sonntag dürften sich die Besucher freuen. Lediglich auf den Marktgottesdienst werde in diesem Jahr verzichtet, da zeitgleich Konfirmationen stattfänden. „Da wollen wir nicht konkurrieren“, so Halfbrodt und signalisierte, dass das Team vom Gasthaus Recker, das in diesem Jahr das Gastrozelt betreut, bereits Überlegungen einer morgendlichen Alternative tätige.

Nebenkosten

schmälern Erlös

Der Herbstmarkt geht wie gewohnt am ersten Oktober-Wochenende an den Start und der Weihnachtsmarkt schlägt in diesem Jahr in Wetschen seine Zelte auf. „Bei letzterem bereiten uns die angestiegenen Nebenkosten, vorwiegend durch Gema-Gebühren verursacht, Sorge. Das schmälert den prozentualen Erlös, den wir zugunsten der Jugendarbeit weitergeben, enorm“, machte Kassenwart Marc Strathmann aufmerksam, dass man sich diesbezüglich Gedanken machen müsse.

Außerhalb der Marktaktivitäten wolle die „Wir“ weiterhin „Nachbarschaftspflege“ mit angrenzenden Werbegemeinschaften betreiben und sich konstruktiv am „runden Tisch“ der Samtgemeinde einbringen. Zudem strebe man eine noch stärkere Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Schulen an.

„Ihr habt tolle Arbeit geleistet“, sprach Wetschens Bürgermeister Karl-Friedrich Dünnemann im Namen aller Ortsbürgermeister seinen Dank aus. „Wir haben immer ein offenes Ohr für euch, bevor irgendwo Abstriche gemacht werden müssen oder wenn es Probleme gibt.“ Auch Heino Mackenstedt hob dankend seitens der Gemeinde die gute Zusammenarbeit hervor.

Art

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