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„Tschüss Winter, hallo Frühling“: Wintermarkt am Entenfang

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Von: Simone Brauns-Bömermann

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Freuen sich auf die Umsetzung ihrer Idee zum ersten Wintermarkt: Philipp Eickhoff (von links), Monique Macke, Joachim Arnoldi und Gaby Blumberg. Bevor gefeiert wird, wird noch groß reinegemacht.
Freuen sich auf die Umsetzung ihrer Idee zum ersten Wintermarkt: Philipp Eickhoff (von links), Monique Macke, Joachim Arnoldi und Gaby Blumberg. Bevor gefeiert wird, wird noch groß reinegemacht. © Simone Brauns-Bömermann

Mehr Veranstaltungen in Lembruch ‒ damit befasst sich seit Kurzem eine Event-Arbeitsgruppe. Erste Aktion ist der Wintermarkt am Entenfang am 28. und 29. Januar.

Lembruch – Lembruch ist einer der vier Orte, die am Dorfentwicklungsprogramm teilnehmen. Ganz oben auf der Agenda steht die Findung eines Dorfmittelpunktes. Das ist nicht so leicht, wenn durch den Ort eine Landesstraße führt, sie auf der einen Seite den Dümmer und auf der anderen Seite die Bundesstraße 51 hat. Zumindest für Veranstaltungen kann der Entenfang am Dümmer-Museum hinterm Deich ein guter Platz sein. Zum Auftakt einer geplanten Marktreihe, mit der jeweils die neue Jahreszeit begrüßt werden soll, findet dort am Samstag und Sonntag, 28. und 29. Januar, der erste Wintermarkt statt.

„Mit dem Wintermarkt möchten wir ein Stück weit dem Winter Tschüss sagen und dem Frühling ein Hallo zuwerfen“, erklärt Monique Macke, eine der Organisatorinnen im jungen Team. Rund um den Entenfang (Teich am Dümmer-Museum) führt ein Fußweg, der sich zum Flanieren von Bude zu Bude gut eignet. Gemütlich soll es werden, mit heimeliger Atmosphäre am Ende des ersten Monats des Jahres.

„Die Idee kam uns im Rahmen unserer Treffen zur Dorfentwicklung. Dort wurde vermehrt der Wunsch nach Events für Touristen und Einheimische nachgefragt“, erläutert sie. Schnell war die Gruppe „Eventteam“ mit Monique Macke, Gaby Blumberg, Joachim Arnoldi und Philipp Eickhoff gegründet, und das erste Ergebnis ist der Wintermarkt. Das Team ist hoch motiviert.

Am Samstag wird der Markt von 14 bis 19 Uhr geöffnet sein. Am Sonntag begrüßen die Aussteller die Gäste von 14 bis 18 Uhr. „Wir konnten regionale Kunsthandwerker wie Eichensplint, Treibart2go und DÜMMERkind gewinnen“, berichtet Gaby Blumberg. Insgesamt sind 30 Aussteller dabei. Die Imkerei Dümmer Imme von Kai Arendholz aus Hüde bietet regionalen Honig, Hand(el) & Werk(statt) von Bethel im Norden zeigt seine Produkte.

Für das kulinarische Angebot zeichnen die Vereine aus Lembruch verantwortlich. Die Freiwillige Feuerwehr bietet Stockbrot an, zwei pensionierte Lehrerinnen lesen die Sagen zur Entstehung des Dümmers, während das Brot am Feuer gart. Der Sportverein Friesen Lembruch verkauft Getränke. Für den Food-Sektor, so sagt man unter den jungen Lembruchern, halten die Familie Dannhus mit verschiedenen Köstlichkeiten und die Familie Eickhoff mit Spießbraten die Fahne hoch. Geplant ist ein Burgerbox-Stand, und auch das Weingut Karolinenhof sagte zu. Ohne Musik geht es natürlich auch nicht: Die soll überraschen. Nur so viel verrät Monique Macke: „Zwei Special Guests mit Sax und Gitarre haben zugesagt.“

Die Arbeitsgruppe aus 20- bis 40-Jährigen und dem pensionierten Joachim Arnoldi. „Wir haben uns als Arbeitsgruppe regelmäßig alle zwei bis drei Wochen nach dem zweiten Dorfdialog getroffen“, erläutert Monique Macke. Das Wochenende der Veranstaltung ist gezielt ausgewählt: „Da sind in Niedersachsen Zeugnisferien.“

Unterstützt wird das junge Orga-Team vom Heimat- und Verschönerungsverein für Kultur, Umwelt und Natur Lembruch. „Wir sind für die Obhut verantwortlich“, sagt erster Vorsitzender und Bürgermeister Michael Macke. Dadurch, dass die Jugend so gut vernetzt ist, erhielt die Arbeitsgruppe spontan Hilfsangebote. „Marco Lampe aus Brockum bot uns Bauzaungitter an, Thorsten Finke (Strandlust) stellt seine Garagen für die Getränkelagerung zur Verfügung“, freut sich Monique Macke. Gerade rechtzeitig machten Philipp Eickhoff und freiwillige Helfer noch „groß reine“ um den Teich. „Leider hat das Dümmer-Museum zum Wintermarkt Betriebsferien“, bedauert Macke. Man hätte die Ausstellung so gerne eingebunden.

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