DRK-Ortsverein lädt zur Blutspende auf das BASF-Gelände

Weniger Spender, dafür mehr „Neulinge“

Astrid Kaiser, Mitarbeiterin der BASF, spendete gerne ihren kostbaren „Lebenssaft“. J Foto: Bechtel

Lemförde - „Die Anzahl der Spender blieb hinter unseren Erwartungen. Im vergangenen Jahr waren es 80, diesmal 54“, resümierte Monika Meier-Rüffer, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins „Altes Amt Lemförde“, nach dem Blutspendetermin auf dem Firmengelände der BASF Polyurethanes in Lemförde.

Dieser Termin steht seit etlichen Jahren fest für September im Terminkalender des Ortsvereins. Erfreulich, so die Vorsitzende weiter, sei jedoch die hohe Zahl der Erstspender mit elf Personen gewesen. Wiebke Speckels und Martin Schmidthorst erhielten für ihre 25. Spende sogar ein Präsent nebst Urkunde. „Ich finde das wichtig. Und man hört ja immer wieder, dass viel zu wenig Blutspenden im Umkreis sind. Wenn man das machen kann, sollte man es auch tun“, betonte Astrid Kaiser, Mitarbeiterin der BASF, die sich gerne in den Dienst dieser guten Sache stellte und ihren kostbaren „Lebenssaft“ spendete.

Vor Ort weilten das Blutspendemobil nebst Team aus Springe, Ehrenvorsitzende Giesela Münkel sowie etliche ehrenamtliche DRK-Helferinnen. Die ärztliche Betreuung übernahm Dr. Jörg Hirsch, der extra für diesen Termin aus Neustadt am Rübenberge nach Lemförde gereist war. „Das sind etwas mehr als 80 Kilometer. Und hinter Loccum war plötzlich die Straße gesperrt und es gab eine Umleitung“, zeigte sich Hirsch von dieser Tatsache nicht sonderlich begeistert, für die er mehr Zeit investieren musste.

Ein Novum ab dem 1. Januar des kommenden Jahres ist die Ausweispflicht. „Jeder Spender muss dann seinen Personalausweis mitbringen, der unabhängig vom Blutspendeausweis vorgezeigt werden muss“, hob Monika Meier-Rüffer abschließend hervor.

cb

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