Eröffnung Ende Juni / Betreiberin Andrea Stolte plant auch Ladengeschäft und Hotel garni

Vorfreude auf Café „Schokominza“

Andrea Stolte eröffnet Ende Juni ihr Café „Schokominza“ im Hüder Ortskern. 
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Andrea Stolte eröffnet Ende Juni ihr Café „Schokominza“ im Hüder Ortskern.
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Hüde – „Das ist ein Geschenk. Sie machen mir eine große Freude“, ruft eine Passantin, die sich nach den Aktivitäten im Hüder Ortskern erkundigt. Begeisterungsbekundungen wie diese hört Andrea Stolte in jüngster Zeit häufiger, wenn sie von ihren Plänen berichtet. Die 54-Jährige eröffnet in Kürze gleich neben dem Dorfplatz das Café „Schokominza“. Das Interesse an dem Geschehen rund um den Gebäudekomplex, der einst die traditionsreiche Gaststätte „Zum Storch“ beherbergte, ist groß. Viele sind froh, dass sich dort endlich wieder etwas tut, nachdem der „Storch“ Mitte 2017 geschlossen hatte. „Die Leute sind sehr positiv“, freut sich Stolte.

Die Reaktionen bestärken sie darin, dass es die richtige Entscheidung war, in Hüde ein Café zu eröffnen. Derzeit betreibt die in Stemwede wohnende gelernte Hotelfachfrau in Bad Essen ein Ladengeschäft mit Wohnaccessoires, Dekoartikeln, Wein und Feinkost. Dieses Geschäft nimmt sie ebenfalls mit nach Hüde. Es soll etwa Ende Juli im hinteren Gebäude, der früheren Residenz, wiedereröffnet werden. Im kommenden Jahr möchten Stolte und ihr Lebensgefährte Rolf Witte dort außerdem ein Hotel garni mit elf Zimmern eröffnen.

Doch erst einmal liegt der Fokus auf dem Café, dessen Eröffnung sich durch die Corona-Pandemie etwas nach hinten verschoben hat und nun für Ende Juni geplant ist. Trotz der Verzögerung ist Stolte mit dem Fortgang der Arbeiten zufrieden. „Die Renovierung läuft sehr gut.“ Die Terrasse werde gerade neu gepflastert, Mobiliar und Theke sollen in Kürze geliefert werden. Die Dekoration ist – passend zum Dümmer – maritim.

Im ganzjährig geöffneten Café werden laut Stolte Frühstück, Kaffee und Kuchen sowie saisonal wechselnde warme Gerichte serviert. Und natürlich Bier vom Fass. Der Kiosk wird ebenfalls wiederbelebt. Dort soll es Getränke, Brezel, Pommes, Süßigkeiten aus der Bonboniere und Ähnliches geben.

Andrea Stolte und Rolf Witte hatten ursprünglich in Bad Essen nach einer passenden Immobilie für ein Café gesucht, wie die 54-Jährige berichtet. Das Gelände in Hüde war ihnen im Frühjahr vergangenen Jahres aufgefallen, als sie zufällig dort vorbeifuhren. Im Herbst fragten sie schließlich beim Eigentümer Werner Strätker an und bekamen den Zuschlag. „Herr Strätker ist ein toller Verpächter. Es ist eine sehr gute Zusammenarbeit“, lobt Andrea Stolte.

Der Geschäftsführer von ASI Service in Lemförde hatte den Komplex im Sommer 2018 gekauft und anschließend mit dem Ziel saniert, dort wieder Gastronomie anzusiedeln. Ein altes Gebäude zwischen dem neuen Café und dem Dorfhaus ließ er abreißen und durch Parkplätze ersetzen. Sie geben nun den Blick frei auf das benachbarte Dorfhaus mit dem neu gestalteten Dorfplatz.

Von Melanie Russ

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