Von-Sanden-Oberschule verabschiedet Abschlussjahrgang / Ehrungen für soziales Engagement

Viele gute Wünsche und Auszeichnungen

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„Auf uns“ sangen zum Schluss der feierlichen Entlassfeier die nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Von-Sanden-Oberschule.

Lemförde/Brockum - „Wieder mal ist ein Schuljahr zu Ende, wieder einmal treffen wir uns hier im Landgasthaus Koch (in Brockum), um die diesjährigen Absolventen zu ehren. Wieder mal möchte ich mich bei meinem Kollegen Stephan Flore für das musikalische Rahmenprogramm bedanken“, sagte Marc Greve, Schulleiter der Von-Sanden-Oberschule (VSO) Lemförde, zur Verabschiedung der diesjährigen Entlassungsschüler.

Das Programm hatten festlich mit „Pomp and Circumstance“ (Edward Elgar) die Lehrer Jakob Volz, Klavier; Stephan Flore, Horn und Marc Greve, Gitarre; eröffnet. Mit einer spritzigen Moderation führten die Schülerinnen Thaysa Jung und Hediye Gören durch den weiteren Ablauf; die Technik übernahm der Siebtklässler Lukas Kroll. Für passende Songs sorgten Xenia Winkelmann mit Gesang, sowie der Wahlpflichtkurs „Musik“ der Klasse zehn.

Lang war zuvor die Liste Greves gewesen, die er an (Ehren-)Gästen begrüßte. „Ja, jetzt verlassen die Götter die Schule“, ging der Schulleiter intensiv auf einen T-Shirt-Spruch der Abgangsschüler ein, um den verschiedenen Göttern nachzuspüren. „In der letzten Woche war es der Gott des Schlafes, der bei unseren Schülern aktiv das Sagen hatte“, meinte Greve schmunzelnd. Für ihn als Schulleiter würden jedoch bestimmte Götter im Vordergrund stehen, wie der Gott der Weisheit. Es gebe einige Schüler in den zehnten Klassen, „die dieser Göttin besondere Beachtung geschenkt, sich auf das Wesentliche konzentriert haben.“ Das sehe man auch an den diesjährigen Ergebnissen. „So haben ein Drittel aller abgehenden Schüler den erweiterten Realschulabschluss erreicht, über die Hälfte einen Realschulabschluss, acht Prozent einen Hauptschulabschluss nach Klasse zehn und zwei Schüler einen Hauptschulabschluss nach Klasse neun. Darüber freue ich mich sehr, weil diese beiden direkt in die Ausbildung wechseln“, listete Greve auf, der zum Schluss seiner Ansprache feststellte: „Ich glaube, dass wir euch auf die Zukunft gut vorbereitet haben.“ Und: „Ich bin gespannt, was in zehn Jahren aus eurer Göttlichkeit geworden ist.“

Glückwünsche für die Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, ihren Mitgliedsgemeinden und der Verwaltung überbrachte der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Heiner Richmann, der betonte: „Schule in unserem Ort steht für lebendiges Treiben und Miteinander, für aktive Zukunftsgestaltung.“ Den Schulabschluss verglich Richmann humorvoll mit Fußball, um am Ende hervorzuheben: „Wenn ihr nicht gleich ein Tor schießt, nicht verzagen. Der nächste Angriff kommt bestimmt und so auch eure nächste Chance.“

Viele gute Wünsche überbrachte Pastorin Birgit Tell im Namen der drei Dümmer-Kirchengemeinden sowie der katholischen Kirchengemeinde. Wichtig sei, dass sie alle einen klaren Blick behalten und zuversichtlich nach vorne blicken würden. Viele Male würden auch die Augen in der Bibel vorkommen. Tell: „Das wünsche ich euch, dass Gott euch mit seinen Augen leitet.“

Besonders gewürdigt wurden nicht nur die Schülerinnen und Schüler, die ein Zertifikat in Französisch (DELF A1) und Englisch (TELC) abgelegt hatten, sondern auch einige, die das Schulbusbegleiterprojekt initiiert und installiert hatten. Thomas Selbach, Tom Niklas Sandering und Lenny Henke hatten sich zu Schulbusbegleitern ausbilden lassen. „Sie haben in den letzten zwei Schuljahren diese Aufgabe engagiert wahrgenommen“, betonte Manfred Tuma von der Sparkasse Lemförde, der den drei nun ehemaligen Schülern eine Weiterbildungsprämie überreichte.

Das gemeinsame Projekt der beiden Lemförder Schulen hatte zuvor Beate Gondek, Schulleiterin der Grundschule näher vorgestellt, die sich mit großen „Merci“ Schokoladen bedankte. Federführend, so Gondek, sei jedoch VSO-Konrektorin Kirsten Henseleit, die sich ebenfalls über Schokolade nebst Blumen freuen durfte. Bevor alle die Feier mit dem Song von Andreas Bourani „Auf uns“ ausklingen ließen, blickte Schülersprecher Jennis Lampe zurück auf zehn Schuljahre, um sowohl den Eltern, als auch den Lehrern „Danke“ zu sagen.

cb

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