Viehmarkt auf dem Brockumer Großmarkt lockt auch in diesem Jahr Zehntausende Besucher an

Rinder, Pferde und Hühner im Mittelpunkt

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Auch in diesem Jahr strömten wieder zehntausende Besucher auf den Viehmarkt, der im Rahmen des Brockumer Großmarktes ausgerichtet wurde. Zahlreiche Tiere wechselten den Besitzer.

Brockum - Von Marcel Jendrusch. Der 457. Brockumer Großmarkt ist gestern zu Ende gegangen. Am letzten Tag stand traditionell der Viehmarkt auf dem Programm. Händler aus ganz Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern brachten ihre Tiere mit und hofften auf gute Geschäfte.

Das Wetter spielte den Markt-Veranstaltern in die Karten. War es am Montag den ganzen Tag nass und kalt, schaute gestern erneut die Sonne vorbei. Entsprechend groß war der Andrang, Parkplätze in direkter Marktnähe waren knapp.

„Herr der Zahlen“ war Günter Dittgen. Seit 25 Jahren ist er ehrenamtlich bei der Zählung dabei. 130 Rinder im Wert zwischen 700 und 925 Euro waren auf dem Viehmarkt gewesen. 110 Ponys zwischen 200 und 500 Euro hatte das Angebot bereitgehalten, zwei besondere kosteten 1600 beziehungsweise 1800 Euro. Mit dem nötigen Kleingeld konnten die Besucher auch aus 15 Großpferden zwischen 2000 und 2500 Euro wählen.

Esel gefällig? 16 Stück waren im Angebot, 300 Euro für den Hengst, 400 Euro für die Stute. „Damen sind ja immer etwas anspruchsvoller, deswegen kosten die auch mehr“, sagte Dittgen gut gelaunt.

Neben 18 Ziegen und 16 Schafen zu je 60 Euro hielt der Viehmarkt auch um die 1800 Hühner zu Preisen zwischen acht und zehn Euro bereit. Zahlreiche Ziervögel, vom Kanarienvogel bis zur Hawaii-Gans, sowie zwei Alpakas rundeten das Angebot ab.

Neben den Tieren selbst gab es auch wieder zahlreiches Zubehör zur Tierpflege oder Futter zu kaufen.

„Wir freuen uns alle sehr, dass der Viehmarkt auch in diesem Jahr wieder so hervorragend bei den Leuten angekommen ist“, sagte der Brockumer Bürgermeister Marco Lampe. Er hatte eine kurze Nacht hinter sich, Marktbeginn war – wie üblich – um 6 Uhr. So früh war Heinrich Westhoff aus dem Landkreis Osnabrück nicht auf den Beinen. „Ich bin Rentner, da kann ich ja ausschlafen“, sagte der 73-Jährige lachend. Zu einem Foto ließ er sich nicht überreden. „Die Tiere sind doch die Stars, nicht die Besucher.“

Wem die morgendlichen Temperaturen, trotz Sonnenschein waren es nur knapp über Null Grad Celsius, Probleme bereiteten, der war an den zahlreichen Getränkeständen auf dem Gelände gut aufgehoben. „Brockumer Stutenpisse“ wärmt bekanntlich nicht unerheblich von innen.

Viehmarkt-Tag beim Brockumer Großmarkt

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