Turbulente Lesenacht in der Von-Sanden-Oberschule Lemförde kommt gut an

Mit dem Schmöker auf Feldbett und Luftmatratze

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Das Angebot einer Lesenacht in der Von-Sanden-Oberschule nehmen die Fünft- und Sechstklässler gerne an.

Lemförde - Mal das kuschelige heimische Bett gegen Luftmatratze und Feldbett eintauschen – das war schon ein faszinierendes kleines Abenteuer für die 30 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen der Lemförder Von-Sanden-Oberschule. Am Freitag hatte der Förderverein zu einer neuen Auflage der beliebten Lesenacht in die Schule eingeladen.

Insbesondere für die Fünftklässler bietet sich bei einer solchen Veranstaltung die Möglichkeit, ihre neue Schule noch besser kennenzulernen und darüber hinaus Mitschüler und Klassenlehrer einmal ganz anders zu erleben.

Die Organisatorinnen Andrea von Rekowski und Claudia Tomoor wissen genau, worauf es ankommt. Schon in der Lemförder Grundschule haben sie unzählige Lesenächte initiiert.

Dabei sei das Konzept, die Lesenacht in der Schule zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, denkbar einfach. „Man nehme eine große Kiste Bücher, diesmal aus der gut sortierten Schulbücherei, einige Lesepaten, einen ganzen Schwung Ideen für Bewegungsspiele und natürlich jede Menge guter Laune“, erklärten die Verantwortlichen. Und Letzteres hatten ausnahmslos alle mitgebracht. Bereits beim abendlichen Eintreffen in der Mensa zeigten sich Schüler, Paten, Klassenlehrer, das waren diesmal Simone Engel, Heinz Leemhuis und Torsten Schütze sowie Schulsozialpädagogin Marion Graf, bei guter Stimmung.

Da die Paten aus den neunten Klassen bereitwillig Einsatz bei der Lesenacht leisteten, konnte auf elterliche Unterstützung weitestgehend verzichtet werden.

Bevor es am späten Abend in die Klassenräume zum Vorlesen und selber Lesen ging, hatten fleißige Helfer einen Nacht-Imbiss vorbereit. So gut gestärkt konnten sich die Kids im Nachtlager über „Gregs Tagebuch“ vor Lachen ausschütten – aber auch beliebte spannende Klassiker wie „Emil und die Detektive“ oder „Fünf Freunde“ durften im Schlafsack auf Luftmatratze und Co. nicht fehlen.

Noch vor Mitternacht bliesen die Initiatoren zur allgemeinen Nachtruhe. Zwar wurden die Deckenlichter gelöscht, aber wer glaubte, dass nun den Schülern die Augen zufielen – Pustekuchen! Mit Taschenlampen ausgestattet, schmökerten sie noch lange in dem einen oder anderen Abenteuer.

Am Sonnabendmorgen endete die ohnehin kurze Nacht für alle mit einem gemeinsamen Frühstück. Dann ging‘s nach Hause, mit Schlaf in den Augen und jeder Menge Erzählstoff für Eltern und Geschwister von einer erlebnisreichen Nacht in der Schule.

hm

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