Teil der Straße „Im Sack“ in Stemshorn erhält keine neue Bezeichnung

Rat gegen Umbenennung

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Dieser Straßenzug wird auch weiterhin „Im Sack“ heißen. Dafür votierte der Stemshorner Gemeinderat.

Stemshorn - Was „Im Sack“ ist, bleibt auch „Im Sack“. Der Rat der Gemeinde Stemshorn sprach sich während seiner Sitzung am Montagabend in Tiemanns Hotel einstimmig gegen eine von der Verwaltung vorgeschlagene Straßenumbenennung aus.

Die Verwaltung bereitet momentan die neue Hausnummernvergabe in der Gemeinde Stemshorn vor. Damals wurden die Hausnummern nach der Reihenfolge der Erstellung der Gebäude vergeben und nicht nach der örtlichen Lage.

Um eine schnellere Zuordnung insbesondere für Rettungswagen und auch Lieferanten zu ermöglichen, werden nun die einzelnen Straßen der Gemeinde durchnummeriert.

Laut Sitzungsvorlage wurde für die Straße „Im Sack“ festgestellt, dass durch den abzweigenden Straßenzug eine eindeutige Nummerierung der daran liegenden Gebäudegrundstücke nicht möglich ist.

Daher schlug die Verwaltung vor, für den Straßenzug von der Reininger Straße bis zur Bundesstraße 51, der momentan „Im Sack“ und im weiteren Verlauf „Haßlinge“ heißt, einen neuen Namen zu vergeben. Als mögliche neue Bezeichnungen waren von Verwaltungsseite „Drempwiesen“ und „Zu den Drempwiesen“ ins Spiel gebracht worden.

Bürgermeisterin Hildegard Grönemeyer zeigte sich „erstaunt von der Sitzungsvorlage“. „Wir haben es im letzten Jahr ausführlich diskutiert. Es war nur gesagt worden, dass neue Hausnummern vergeben werden und nicht, dass Straßen umbenannt werden“, sagte die Sozialdemokratin.

Hinweisschild soll

angebracht werden

„Die Straßen sollen eindeutig gekennzeichnet sein, mit Anfang und Ende“, erklärte Gemeindedirektor Rüdiger Scheibe.

„Die Durchnummerierung ist okay“, meinte Grönemeyer. Sie habe ferner mit den betroffenen Anwohnern gesprochen und diese hätten ihre Ablehnung des Vorhabens deutlich gemacht, weil sie schon immer an der Straße „Im Sack“ gewohnt hätten. „Ich möchte es nicht“, sagte die Bürgermeisterin zu der Umbenennung.

Ratsherr Oliver Meyer äußerte, dass es im Landkreis Diepholz viele Straßen gebe, von denen wie „Im Sack“ eine Sackgasse abgehe. Diese seien bisweilen dichter bebaut und dort gebe es keine Probleme.

Auch die weiteren Ratsmitglieder waren sich einig, die Bezeichnungen so zu belassen und ein entsprechendes Hinweisschild anzubringen.

Von einer Umbenennung wären drei Häuser betroffen gewesen, die dann nicht mehr der Straße „Im Sack“ zugeordnet wären.

hkl

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