Aus Strandhaus wird Dümmerperle

Jochen Piening und Stefan Lohmeyer übernehmen Restaurant in Hüde

Jochen Piening und Stefan Lohmeyer (rechts) sind die neuen Geschäftsführer des Hüder Restaurants Dümmerperle. Aktuell laufen die Renovierungsarbeiten auf Hochtouren.
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Jochen Piening und Stefan Lohmeyer (rechts) sind die neuen Geschäftsführer des Hüder Restaurants Dümmerperle. Aktuell laufen die Renovierungsarbeiten auf Hochtouren. Zum 1. März soll alles fertig sein.

Hüde – Während die meisten Restaurants gezwungenermaßen im Winterschlaf liegen, herrscht im Strandhaus in Hüde derzeit große Geschäftigkeit. Das Restaurant bekommt im Innenbereich eine Rundumerneuerung, bevor es im Frühjahr unter dem Namen Dümmerperle mit neuem Team und neuem Angebot wieder öffnet.

Jochen Piening, Sohn der Eigentümerin, hat das Restaurant gemeinsam mit Stefan Lohmeyer gepachtet, nachdem die vorherige Betreiberin Nadia Zinnecker um eine Auflösung ihres Pachtvertrags gebeten hatte und deren Nachfolger nach kurzer Zeit ebenfalls aufgab. „Wir hatten Lust, hier was zu machen, weil wir ein großes Potenzial sehen“, erklärt Piening. Insbesondere auch durch den Marissa-Ferienpark versprechen sie sich laut Lohmeyer eine größere Attraktivität des Dümmers.

Ein Eröffnungstermin für die Dümmerperle steht noch nicht fest. „Wir wollen, was die Renovierung und das Inventar angeht, am 1. März startklar sein“, so Piening. Sobald Bund und Länder eine Öffnung der Restaurants erlauben, soll es losgehen.

Bis dahin ist noch viel zu tun. Den beiden Geschäftsführern schwebt für die Dümmerperle ein moderner Landhausstil vor. Der Saal, in dem sich künftig das Tagesgeschäft abspielen soll, wird komplett neu gestaltet. Eine erfreuliche Überraschung: Beim Entfernen des alten Fußbodens kam Parkett zum Vorschein. „Ich hoffe, dass wir den retten können. Das wäre natürlich richtig schön für Tanzveranstaltungen“, sagt Piening. Denn in dem Saal, der im Tagesgeschäft durch Raumtrenner ein gemütliches Ambiente bekommen soll, sollen auch wieder größere Feiern stattfinden.

Die massiven Eichenstühle, die sich noch im Fundus befanden, werden ebenfalls weiter verwendet, nachdem sie eine dunkle Lackierung und eine neue Polsterung spendiert bekommen haben. Auch die Theke soll einen dunklen Eichenton erhalten. Wände und Decke werden dagegen in hellen Tönen gehalten. Unverändert bleiben nur die Deckenlampen. „Die passen vom Stil her sehr gut“, findet Piening.

Die Deckenbeleuchtung im Saal der Dümmerperle darf bleiben.

Im Klubzimmer sollen Vereine und Gruppen ihre Versammlungen abhalten können, im etwas kleineren Nebenraum wird ein Beamer installiert. Dort seien dann beispielsweise auch Meetings möglich, so Piening. Die Sanitäranlagen werden ebenfalls renoviert, die Küche bekommt eine Grundreinigung und ein paar neue Geräte. Jochen Piening und Stefan Lohmeyer hoffen, dass alle Renovierungsarbeiten in der letzten Februarwoche abgeschlossen werden.

Die Speisekarte soll im Wesentlichen mit deutschen Gerichten bestückt werden. Im Sommer werde es zwei bis drei Mittagsgerichte für kleines Geld geben, erläutert Lohmeyer. Darüber hinaus seien von Zeit zu Zeit Themenwochen geplant, in denen Wild, Grünkohl, Spargel und Ähnliches auf den Tisch kommen. „Es ist wichtig, dass wir den Dümmer-Besuchern etwas bieten, aber wir wollen auch ein Restaurant für die Einheimischen sein“, betont Jochen Piening.

Wichtig ist den beiden Geschäftsführern nach eigener Aussage, dass die Produkte eine hohe Qualität haben. Dann, so sind sie überzeugt, könne man auch außerhalb der Saison, wenn weniger Touristen kommen, ein gutes Geschäft machen. „Wir wollen dabei auch mit regionalen Partnern zusammenarbeiten“, so Lohmeyer.

Die Sanitäranlagen der Dümmerperle werden ebenfalls erneuert.

Der Imbiss gleich nebenan wird ebenfalls weiter betrieben. Dort soll es Fischbrötchen, Burger, Softeis und ähnliches für den kleinen Hunger geben.

„Wir sind beide nicht vom Fach“, gibt Stefan Lohmeyer zu. Er selbst ist Head of Finance bei der Sita Airport IT in Düsseldorf und wird das auch bleiben, Piening ist in Teilzeit bei BASF beschäftigt und arbeitet auf dem elterlichen Campingplatz mit, ist aber aktuell in Elternzeit. Die beiden Geschäftsführer werden sich darum im Tagesgeschäft eher im Hintergrund halten und sich Fachwissen ins Boot holen. Eine erfahrene Service-Leiterin ist laut Piening bereits gefunden, die Bewerbungsgespräche für den Chefkoch-Posten laufen derzeit. Im ersten Jahr planen Piening und Lohmeyer mit sechs Festangestellten, die in der Hauptsaison durch mehrere Aushilfskräfte unterstützt werden. „Wir möchten zum nächsten Ausbildungsjahr auch gerne ausbilden“, so Lohmeyer.

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