Stemshorn lädt zum 58. Pokalverbandsfest ein / Sieben Vereine treten an

„Schützenwesen ist aktiv geführte Heimatpflege“

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Ausgezeichneter Schützennachwuchs: Heiner Eickhoff und Stefan Meier (hinten, v.l.) freuten sich, im Rahmen des Pokalverbandsfests viele Pokale überreichen zu können.

Stemshorn - Im südlichsten Dorf des Landkreises Diepholz – in Stemshorn – standen am Wochenende alle Zeichen auf Grün-Weiß. Sieben Vereine mit weit mehr als 200 bestgelaunten und hochmotivierten Schützen aus dem Schützenverband „Altes Amt Lemförde“ waren am Sonntagmittag auf dem Stemshorner Dorfplatz angetreten, um ihr Können beim 58. Pokalfest zu messen und den Verbandspokal mit nach Hause zu nehmen.

Hartmut Wiehe, noch jung in seinem Amt als Vereinspräsident der Stemshorner Schützen, freute sich bei seinem Blick auf das Schützenvolk über die rege Teilnahme am Pokalfest. Er richtete seinen Gruß an alle Anwesenden, insbesondere an die Ehrengäste und die Majestäten aus den Vereinen. Verbandspräsident Armin Seidel mahnte die Schützen zu einem fairen und sportlichen Wettkampf. „Ich freue mich, dass so viele heute angetreten sind, um unser Pokalfest zu feiern“, sagte Seidel. Dies zeige die Verbundenheit zum Schützenwesen. „Ein gutes Miteinander stärkt das Vereinsleben“, betonte er weiter.

Den Worten Seidels schloss sich Heiner Richmann als stellvertretender Samtgemeindebügermeister an. Das Schützenwesen habe Tradition, man könne stolz sein auf aktiv geführte Heimatpflege. „Beim Pokalverbandsfest trifft man Leute, die man ein ganzes Jahr lang nicht gesehen hat.“ Dies sei eine gute Gelegenheit, fröhlich beieinander zu stehen und zu klönen, so Richmann.

Grüßende Worte richtete Bürgermeisterin Hildegard Grönemeyer an alle Gäste. „Ein Dorf freut sich auf die Schützen, darum hat der Stemshorner Schützenverein auf dieses Ereignis hingearbeitet“, sagte sie.

„Pokalfest vereint

Jung und Alt“

Das Schützenwesen sei in Stemshorn fest verankert, werde aber in allen Mitgliedsgemeinden großgeschrieben. „So ein Pokalfest vereint auf wunderbare Weise Jung und Alt und Schützenfeste haben im geselligen Miteinander auch heute noch eine herausragende Stellung.“ Grönemeyer wünschte allen eine ruhige Hand und einen gleichermaßen fairen wie sportlichen Wettkampf.

Die Schüler durften hier bereits ihre Pokale des Verbandsfestes entgegennehmen. Mit gutem Vorsprung konnten sich der Schützennachwuchs aus Lembruch mit den Schützen Julian Hannker, Sina Dannhus und Svenja Lampe gegen seine Mitstreiter durchsetzen und verwies die Brockumer und Hagewede-Marler Schützen auf die weiteren Plätze. Beste Einzelschützen waren Sina Dannhus (Lembruch), Tim Cordes (Brockum) und Julian Hannker (Lembruch).

Nachdem Seidel, Wiehe und Verantwortliche die Schützenfront abgenommen hatten, setzte sich der Ausmarsch aller Vereine zum Festplatz in Bewegung, wo musikalische Unterhaltung der mitgereisten Spielmannszüge bei Kaffee und Kuchen sowie gekühlten Getränken für Kurzweil sorgten.

hm

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