Spielplatz Hüde wieder geöffnet

Burganlage und Spielgeräte im Wert von rund 130.000 Euro für den Spielplatz in Hüde angeschafft

Bauamtsmitarbeiter Matthias Wrampelmeier, Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe, Bürgermeister Heiner Richmann und die Ratsherren Jürgen Hage und Bruno Matzke bei der Abnahme des Hüder Spielplatzes.
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Bauamtsmitarbeiter Matthias Wrampelmeier, Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe, Bürgermeister Heiner Richmann und die Ratsherren Jürgen Hage und Bruno Matzke bei der Abnahme des Hüder Spielplatzes.

Hüde – Der Mann vom Tüv hatte seine Utensilien gerade zusammengepackt, die Leiter noch nicht zusammengeklappt, da standen die ersten Kinder schon ungeduldig am Eingang des Spielplatzes „Zum Fischerhafen“ in Hüde. Grund waren die nagelneuen Spielgeräte, die die Kinder zwar schon seit einigen Tagen bestaunen, aber nicht nutzen durften. Denn zuerst musste eben jener Mann vom Tüv prüfen, ob auch alles sicher ist.

Kernstück ist die Burganlage mit etwa zehn Meter hohem Turm, zwei Rutschen und zahlreichen Klettermöglichkeiten. Die ist laut Matthias Wrampelmeier vom Lemförder Bauamt zwar eher für Kinder ab sechs Jahren gedacht, das hindert die ganz kleinen Knirpse aber nicht daran, sich mit ihren kurzen Armen und Beinen an den Stufen hochzuhangeln, um dann von hoch oben durch die Tunnelrutsche wieder nach unten zu sausen. Ergänzt wird die Burganlage durch mehrere kleinere Spielgeräte, die für Kinder ab etwa drei Jahren geeignet sind. Einzig das Wasserspielgerät ist noch nicht in Betrieb, weil noch ein Bauteil fehlt.

Das neue Schmuckstück hat sich die Gemeinde Hüde einiges kosten lassen. Sie zahlt mit 6 8.000 Euro den größten Batzen der insgesamt rund 130.000 Euro. Die Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ steuert 32.900 Euro bei, 20 Spender unterstützen die Modernisierung des Spielplatzes mit insgesamt 27.000 Euro. „Wir haben viele Leute angesprochen, und sie waren sofort bereit zu helfen“, berichtet Bürgermeister Heiner Richmann.

Auf den neu ausgestatteten Spielplatz in Hüde haben Kinder jeden Alters ihren Spaß.

Ursprünglich sollten die Kosten bei 100.000 Euro gedeckelt werden, der Gemeinderat wollte den Kindern dann aber doch noch etwas mehr bieten. „Der Spielplatz hatte immer gute Bewertungen“, so Richmann. Und das bis zuletzt, obwohl die alte Burganlage nach 20 Jahren schon arg mitgenommen war. Im Herbst vergangenen Jahres musste sie abgebaut werden, weil sie die letzte Tüv-Prüfung nicht bestanden hatte.

Den alten Standard wollte der Gemeinderat unbedingt halten. „Wir wollten ein Spielgerät, wo Kinder nicht nur einmal hingehen“, erklärt Richmann. Fachkundigen Rat holten sich die Ratsmitglieder unter anderem bei Experten in Sachen Spielplatz: den Enkeln von Heiner Richmann und Jürgen Hage. Die Anlage hat der Hersteller dann nach den Wünschen des Rates maßgeschneidert. Alle tragenden Elemente der neuen Spielgeräte sind aus Stahl statt Holz, damit die Mädchen und Jungen daran hoffentlich noch etwas länger als 20 Jahre ihre Freude haben.

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