Tourismusmanager zieht vorläufige Bilanz

Sommersaison: Erster Eindruck ist positiv

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Der Dümmer kam auch in diesem Sommer gut bei den Besuchern an. Besonders erfreulich war die durchgängig hohe Qualität des Wassers. Badeverbote wurden nicht ausgesprochen. Unser Foto zeigt einen Teil der Gemeinde Lembruch. 

Lemförde - Von Marcel Jendrusch. Einen durchaus zufriedenstellenden ersten Eindruck der Sommersaison am Dümmer vermittelte Anselm Höfelmeier, Tourismusmanager in der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, den Mitgliedern des Tourismusausschusses. Dieser hatte am Dienstagabend im Rittersaal des Lemförder Amtshofes getagt.

„Wir hatten anscheinend eine gute Auslastung“, berichtete Höfelmeier. Eine endgültige Bilanz könne er jedoch noch nicht ziehen – eine belastbare Statistik müsse noch erstellt werden. Er bescheinigte für Hüde und Lembruch jedoch eine solide Nachfrage – nicht nur von Urlaubern, auch von Geschäftsreisenden. Das Wetter hätte laut des Tourismusmanagers jedoch besser sein dürfen. Anbieter von Outdoor-Aktivitäten hätten in manch regnerischer Woche mit dem Wasser von oben gehadert.

Als einen Höhepunkt der diesjährigen Sommersaison stellte Höfelmeier den Sandfigurenwettbewerb heraus. Mit mehr als 100 Kindern habe es am Badestrand in Lembruch eine Rekordbeteiligung gegeben. „Mehr davon!“, lautete sein Wunsch für die Auflage der Veranstaltung im nächsten Jahr.

Die in diesem Jahr aufgestellten Gänsezäune hätten ebenfalls gute Dienste geleistet. Zwar hätten einige Urlauber die Absperrung zunächst missverstanden, durch zusätzlich aufgehängte Banner sei jedoch schnell deutlich geworden, dass das „Badeverbot“ nur für die Gänse gegolten habe. Den Erfolg der Maßnahme bestätigte auch Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe. „Die Wasserqualität war durchgängig gut und es musste kein Badeverbot ausgesprochen werden“, erklärte der Verwaltungschef sichtlich zufrieden. In diesem Zusammenhang dankte Scheibe auch den Mitarbeitern des Bauhofes, die während der Sommersaison täglich im Dienste der Sauberkeit an den Stränden unterwegs gewesen seien.

Viele Tagesgäste auch im Herbst

Anselm Höfelmeier freute sich zudem über einen gut über die Bühne gegangenen „Dümmerbrand“. Eine solche Veranstaltung lasse sich nur durchziehen, wenn viele helfende Hände mit anpacken würden. Dies sei in diesem Jahr erneut der Fall gewesen.

Sehr viele Anfragen habe auch die Tourist Information in Lembruch erhalten. In diesem Zusammenhang äußerte der Tourismusmanager den Wunsch, deren Öffnungszeiten auszuweiten. Den Arbeitsaufwand dafür gab er mit 10 bis 15 Wochenstunden an. Vonseiten des Ausschusses wurde er aufgefordert, eine genauere Bedarfs- und Kostenplanung aufzustellen.

Auch zur laufenden Herbstsaison äußerte sich Höfelmeier kurz. Einer ersten Abfrage zufolge, sei die Bettenauslastung etwas geringer als erwartet, die Zahl der Tagesgäste sei jedoch angestiegen. Diese seien besonders an der Beobachtung der rastenden Kraniche interessiert gewesen.

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