Organisationsteam plant Alternative

Kleines Sommerfest statt großer „Lemförder Sommer“

Der Lemförder Sommer hatte 2019 vor allem für Kinder jede Menge Unterhaltung zu bieten. Für dieses Jahr planen die Organisatoren eine kleine Alternative zum großen Sommerfest.
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Der Lemförder Sommer hatte 2019 vor allem für Kinder jede Menge Unterhaltung zu bieten. Für dieses Jahr planen die Organisatoren eine kleine Alternative zum großen Sommerfest.

Den Lemförder Sommer in seiner gewohnten Form als große Familienfest im Bürgerpark wird es im Juli aufgrund der Corona-Pandemie nicht geben. Das Organisationsteam plant aber eine kleinere Alternative.

Lemförde – Leckeres Essen, gute Musik, Spiele und Unterhaltung für die Kinder, nette Begegnungen und hoffentlich strahlender Sonnenschein – das sind die Hauptzutaten für den Lemförder Sommer, der vom 9. bis 11. Juli wieder im Bürgerpark hätte gefeiert werden sollen. In der gewohnten Form wird es das Sommerfest von Bürgern für Bürger angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht geben. Die Hoffnung auf eine kleinere Alternativveranstaltung am selben Wochenende hat das Organisationsteam um Fleckensbürgermeisterin Stephanie Budke-Stambusch aber noch nicht aufgegeben.

„Wir beobachten die Entwicklung verantwortungsvoll“, sagt Budke-Stambusch auf Nachfrage. „Wenn es die Situation erlaubt und wir etwas Vorlauf haben, werden wir versuchen, ein kleines Alternativfest zu organisieren.“ Wie das aussehen könne, sei aber noch offen. Fest steht nur: „Es wird mit dem normalen Lemförder Sommer nicht vergleichbar sein.“ Es soll ein eintägiges Fest mit Musik und ein bisschen Begegnung sein.

Von einer Veranstaltung in gewohntem Umfang hatte sich das Orga-Team schon im Herbst schweren Herzens verabschiedet. „Uns war allen klar, dass es 2021 nicht normal weiter geht“, erzählt Stephanie Budke-Stambusch. „Die aktuelle Situation zeigt, dass unsere Entscheidung richtig war.“

Die Unwägbarkeiten waren einfach zu groß, gemessen an dem Geld – laut Budke-Stambusch etwa 30 000 Euro – und der vielen Mühe, die in der alle zwei Jahre von Ehrenamtlichen aus Vereinen und Institutionen auf die Beine gestellten Veranstaltung stecken.

Die Grobplanung sei normalerweise ein Jahr vorher fertig, so die Bürgermeisterin. Viele Verträge würden schon im Herbst abgeschlossen. Das war dieses Mal nicht möglich, denn viele Bands haben laut Budke-Stambusch inzwischen einen Corona-Passus in ihren Verträgen. So gehen sie bei Absagen, anders als im ersten Lockdown, nicht leer aus.

Und dann ist da die Frage, ob die Leute, wenn sie denn kommen dürfen, auch kommen wollen. Manch einer sei vielleicht verunsichert und traue sich nicht, mit vielen Menschen zusammenzukommen, so Budke-Stambusch. Hinzu komme, dass auch viele private Feiern wie Hochzeitstage oder runde Geburtstage auf 2021 verschoben worden seien und es möglicherweise am gleichen Wochenende einige „Konkurrenzveranstaltungen“ gebe.

Wie auch immer sich die Corona-Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt, „wir stehen in den Startlöchern“, verspricht die Fleckensbürgermeisterin.

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