BASF in Lemförde spendet Landkreis Diepholz zwei Tonnen Desinfektionsmittel

„Priorität ist es, Menschen zu schützen“

Auf dem Gelände der BASF in Lemförde nahm Landrat Cord Bockhop (l.) die Spende von zwei Tonnen Desinfektionsmittel symbolisch entgegen. Foto: BASF

Lemförde – Um angesichts des dringenden Bedarfs zu helfen, spendet die BASF Polyurethanes GmbH zwei Tonnen Desinfektionsmittel an den Landkreis Diepholz. Landrat Cord Bockhop nahm die acht Paletten Desinfektionsmittel im BASF-Werk Lemförde bei der Abholung durch die Feuerwehr des Landkreises symbolisch in Empfang.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, werde das dringend benötigte Produkt auf Basis von Isopropanol kostenlos für den Einsatz in Krankenhäusern, medizinischen Einrichtungen und Schulen in der Region bereitgestellt. BASF wolle dazu beitragen, dem Lieferengpass bei Desinfektionsmitteln zu begegnen, der aufgrund der aktuell deutlich erhöhten Nachfrage durch die Corona-Krise entstanden ist.

„Nach der Anfrage des Landkreises haben wir uns sofort zur Unterstützung entschlossen, denn wir wissen, wie angespannt die Lage ist. Als Unternehmen mit regionaler Verantwortung stellen wir uns dieser und tun unser Möglichstes, um bei der Bereitstellung von Desinfektionsmitteln zu helfen“, werden BASF-Geschäftsführerin Christiane Sajdak und Standortleiter Jan Kroker in der Mitteilung zitiert. „Unsere Priorität bei BASF ist es, Menschen zu schützen, sei es innerhalb oder außerhalb des Unternehmens.“ Die gespendeten zwei Tonnen Desinfektionsmittel stammen aus einem Kontingent der Muttergesellschaft BASF SE in Ludwigshafen, mit dem die BASF in Lemförde auch den Eigenbedarf deckt.

Landrat Cord Bockhop freut sich über das Engagement des Unternehmens: „Die Hilfsbereitschaft, die uns in Zeiten der Corona-Pandemie entgegengebracht wird, ist unbeschreiblich“, wird Bockhop zitiert. „Insbesondere im medizinischen und pflegerischen Bereich ist die Händedesinfektion unerlässlich und zählt zu den wirksamsten Einzelmaßnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten. Der Bedarf an Desinfektionsmitteln ist in den vergangenen Wochen enorm gestiegen. Daher freuen wir uns sehr über diese großzügige Spende und möchten uns bei der BASF in Lemförde und bei der Ludwigshafener Muttergesellschaft aufrichtig bedanken.“

Die Verteilung des Desinfektionsmittels in der Region erfolgt unter Federführung des Landkreises. Wie auch bei den vorherigen Verteilaktionen von persönlicher Schutzausrüstung an besonders systemrelevante Berufsgruppen werde es auch für das Desinfektionsmittel wieder eine entsprechende Bedarfsabfrage geben. Insbesondere die Schulen, Kliniken, niedergelassenen Ärzte und Pflegeeinrichtungen sollen bei der Verteilung durch den Landkreis Diepholz berücksichtigt werden.

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