Konfirmation der „Gruppe I“ in Lemförder Martin-Luther-Kirche

Positionslichter helfen, den Kurs zu halten

Lemförde - Mit einem Festgottesdienst begingen am Sonntag „Jubilate“ zwölf Jugendliche der Gruppe eins in der Martin-Luther-Kirche in Lemförde ihre Konfirmation.

„Wie gut, dass alle in unserer Kirche Platz haben“, freute sich Pastor Eckhart Schätzel zu Beginn seiner Predigt, durch die sich das Thema „Platz“ wie ein roter Faden zog. Diesen Gottesdienst und das Fest der Konfirmation insgesamt begreife er für alle als Rastplatz. „Miteinander singen, ausruhen, beten, essen und trinken, einander zuhören, aufmerksam sein für das, was Gott mit uns vorhat. Es ist so schön, gemeinsam Rast zu machen und zu feiern“, hob er hervor.

„Hier in unserer Gemeinde“, so Schätzel weiter, „ist für euch junge Leute auch gerade ein Platzwechsel angesagt. Denn ihr entscheidet heute selbst, wo euer Platz in allen Fragen des Glaubens und des Lebens mit Gott ist. Ihr tut dies als mündige junge Leute. Und alle, die Paten, die Familien, unsere ganze Gemeinde erleben dies mit; wir wollen euch dabei aufmerksam und mit guten Wünschen begleiten.“ Pastor Schätzels Wunsch: „Dass ihr mit euren Konfirmationssprüchen bei eurem Leben, Lernen und Arbeiten so richtig was anfangen könnt. Ich wünsche euch, dass eure Bibelworte in eurem Leben immer wieder zum Klingen kommen.“ So helfe Gottes Gegenwart den Jugendlichen, ihren Platz immer wieder neu zu finden. „Ihr könnt in großer Freiheit euren Glauben leben. Die biblischen Überschriften über eurem Weg, sie werden für euch zu Positionslichtern, die euch helfen, Kurs zu halten“, unterstrich der Seelsorger.

Am Ende warf Schätzel die Frage auf: Wie können wir beitragen zu einem Leben, das fair ist, ein Leben in Frieden und Gerechtigkeit? Alte Menschen und Menschen mit Behinderungen würden darauf warten, „dass wir Christen unsere Fantasie und unsere Lebensfreude in die Gestaltung des gemeinsamen Lebens einbringen.“ Oder: „Offen sein für die Begegnungen mit geflüchteten Menschen, dazu sind wir Christen eingeladen, ja dazu sind wir regelrecht herausgefordert.“ So würden wir Menschen neben uns entdecken, die mit uns gemeinsam auf dem Weg sind. Und wir würden merken, was wir bewegen und verändern können. „Uns trägt eine Hoffnung, die uns von Gott geschenkt wird.“

Für den musikalischen Rahmen sorgten der Posaunenchor unter Leitung von Ralf Rehker und Dr. Markus Templin, der Gitarrenchor unter Leitung von Friedrich Meyer sowie an der Orgel Hanneke Eling. Die liturgische Gestaltung übernahmen Pastor Eckhart Schätzel und Diakon Ingo Jaeger. Das Grußwort im Namen der Evangelischen Jugend überbrachten im Verlauf des Gottesdienstes in Interview-Form Verena Pöltl und Eva Happ, das des Kirchenvorstandes Markus Bachhofer.

Eingesegnet von Pastor Schätzel und Ingo Jaeger wurden Chiara Bartz, Falk Peter Hille, Sarah Logdesser, Leon Meyer, Simon Möller, Moritz Mucker, Nele Raitzig, Karima Rhiati, Patrick Schmieding, Jakob Schranz, Robin Wagner und Carolin Wohlers.

cb

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