42 Pilger aus der Pfarreiengemeinschaft Bohmte-Hunteburg-Lemförde auf dem Jakobsweg

Jeden Morgen ein inhaltlicher Impuls

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Diese Gruppe ist startklar für den Jakobsweg.

Lemförde - Die Pfarreiengemeinschaft Bohmte-Hunteburg-Lemförde hatte zu einer erlebnisreichen Pilgertour auf einem Teilstück des Jakobsweges, auch Camino Frances, in Spanien eingeladen. 42 Pilgerinnen und Pilger aus den drei Pfarrgemeinden starteten mit Pastor Marc Weber von der Dreifaltigkeitskirche in Hunteburg mit dem Bus in Richtung Belgien, Frankreich nach Galizien im nordwestlichen Teils Spaniens.

Nach 19 Stunden Fahrt wurde in Leon in Spanien übernachtet, bis es mit dem Bus zu den verschieden Startpunkten auf den Camino ( Jakobsweg ) ging. In unterschiedlichen Gruppen machte sich die Pilger auf unterschiedlich langen Strecken. Diese reichten von 150 Kilometer bis 260 Kilometer.

Sportlich unübertrefflich waren drei Hunteburger, die vom ersten Ausgangspunkt Astorga gestartet waren und bereits nach wenigen Stunden in Santiago de Compostela eingetroffen waren und sich entschieden hatten, noch weitere 94 Kilometer bis zum westlichen Ende Europas nach Finisterre zu wandern, um dort von der gesamten Gruppe, die nach den tagelangen Märschen eine Bustour zum westlichsten Punkt Europas gemacht hatte, vier Tage später wieder mit aufgenommen zu werden.

Auf den Pilgerwegen mit Höhenunterschieden von 1000 Metern, Temperaturschwankungen von nachts 10 bis 12 Grad in den hohen Bergregionen und bis zu 35 Grad in der Mittagssonne, unaufhörliche Regengüsse an den letzten Wandertagen, wurde jeweils morgens ein inhaltlicher Impuls für den jeweiligen Tag gegeben oder eine Gebetseinheit für die Wanderer angeboten.

Übernachtungsmöglichkeiten gab es überwiegend in Pilgerherbergen in Mehrbetträumen mit zu 20 bis 40 Personen, die jedoch stets am späten Nachmittag häufig ausgebucht oder reserviert waren. Auf den Wanderstrecken zeigten die gelbe Pilgermuschel und Pfeile die Wegstrecke an und an den Raststellen gab es den sogenannten Pilgerstempel im sogenannten Credential (Pilgerausweis), der dann am Abschluss in Santiago de Compostela im Pilgerbüro neben der Kathedrale zum ersehnten Dokument, den Jakobsweg gegangen zu sein, führt. Mindestens 100 Kilometer vor Santiago müssen entweder zu Fuß, 200 Kilometer per Rad oder auf dem Pferd zurückgelegt werden, um die Urkunde zu bekommen.

Nach dem erfolgreichen Eintreffen sämtlicher Teilnehmer fand ein gemeinsamer Abschlussgottesdienst in der Kathedrale von Santiago de Compostela statt, bis es wieder auf die Heimreise über Bilbao, San Sebastian und Biarritz ging.

Es war eine durch und durch gut organisierte Reise und ein besonderer Dank galt den Organisatoren, Pastor Marc Weber, Steffen Bach und Christopf Pelke, die nicht nur den Ablauf der Pilgertour sondern auch den Aufbau und die Anregung der im christlichen Sinne gesetzten Tagesimpulse wählten, die anhand einer kleinen gefertigten Broschüre „ El Camino 2015 – Atem holen“ jedem Teilnehmer der Pilgergruppe auf den Weg mitgegeben wurde.

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