Interims-Lösung in Ferienwohnung 

Neue Rettungswache am Dümmer: Neubau soll 2021 stehen

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Der Rettungswagen in Wehrbleck soll für ein halbes Jahr nach Ströhen verlegt werden.

Landkreis Diepholz - In Hüde am Dümmer soll eine neue Rettungswache entstehen – und als Interimslösung zunächst in einer Ferienwohnung untergebracht werden. Über diese Erweiterung des Netzes der Notfall-Hilfe im Landkreis Diepholz beraten heute die Mitglieder des Fachausschusses für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit.

Hintergrund: Der aktuelle Bedarfsplan Rettungsdienst, der am 1. Oktober in Kraft tritt. Daraus geht hervor, dass die rettungsdienstliche Versorgung der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde verbessert werden muss. Bisher ist der Nachbar-Landkreis Minden-Lübbecke Partner, konkret mit seinem Rettungswagen in Stemwede-Haldem, nur wenige Kilometer von Lemförde entfernt.

Doch jetzt droht eine empfindliche Versorgungslücke, weil der Landkreis Minden-Lübbecke diesen Wagen ins rund sieben Kilometer entfernte Levern verlegen will. Diese Lücke soll die Rettungswache in Hüde schließen. Dort soll künftig an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr ein Rettungswagen stationiert sein.

Ab Mitte Oktober zunächst in einer Ferienwohnung an der Osnabrücker Straße, die voll möbliert und modern ausgestattet ist. „Die geografische Lage ist gut, da sie lediglich rund 1,2 Kilometer mit freier Fahrtstrecke vom angedachten idealen Standort entfernt ist“, heißt es in einem Arbeitspapier für die heutige Sitzung.

Vorbehaltlich der Zustimmung der Kostenträger für den Rettungsdienst soll die gemeinnützige Gesellschaft „DRK Diepholz Rettung- und Krankentransport“ einen Rettungswagen zur Interims-Rettungswache nach Hüde verlegen. Parallel dazu sollen – politische Unterstützung vorausgesetzt – die Planungen für eine neu zu errichtende Wache laufen, für die zurzeit ein Grundstück gesucht wird. Perspektive: „Eine Fertigstellung könnte zum Jahresende 2021 möglich sein.“

Unabhängig davon soll der Rettungswagen aus Wehrbleck für einen Zeitraum von zunächst sechs Monaten nach Ströhen verlegt werden, um die rettungsdienstliche Versorgung der Gemeinde Wagenfeld sowie von Teilbereichen der Samtgemeinde Kirchdorf zu verbessern.

ÖFFENTLICHE BERATUNG

Die Sitzung des Fachausschusses für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit ist öffentlich und beginnt heute um 16.15 Uhr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Wehrbleck.

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