„Neptuntag“ am Dümmer-Museum

Wasser in vielen Facetten im Blickpunkt

Jonte aus Krefeld hatte viel Spaß daran, mit Papa einen Blick durch das Mikroskop zu werfen.
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Jonte aus Krefeld hatte viel Spaß daran, mit Papa einen Blick durch das Mikroskop zu werfen.

Lembruch - „Gefühlt ist das der 196. Neptuntag“, sagte Sabine Hacke, Leiterin des Dümmer-Museums Lembruch, am Sonntag scherzend. Erneut hatte sie nach den Vorjahreserfolgen mit ihrem Team zu diesem besonderen Aktionstag Jung und Alt eingeladen.

Und da Neptun auch der „Gott des Meeres“, also des Wassers ist, ließ es Petrus passend von oben hin und wieder regnen. Was aber nicht unbedingt für die Besucherzahlen förderlich war. Denn etliche genossen wohl lieber einen Kuscheltag auf dem Sofa.

Warum wieder Neptuntag? „Diese Figur passt sehr gut zu einem Aktionstag, wo sich alles um das Wasser dreht. Aber unsere ‚Neptine‘ ist leider abhanden gekommen, da sie aus beruflichen Gründen aus der Region verzogen ist“, erläuterte Sabine Hacke.

Deshalb habe man zwar einen „Neptuntag“, jedoch bedauerlicherweise ohne Neptun.

Verschiedene Aktionen, natürlich rund ums Wasser, luden geradezu im Außenbereich des Dümmer-Museums zum Mitmachen ein. Dazu zählte zum Beispiel das Basteln von farbenfrohen Fischen mit Brigitte Schippmann aus Wagenfeld, die auch langjährige Museumspädagogin ist. Kennenlernen konnte man die lebenden Fische mit den Vertretern der Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer (NUVD), die an ihrem selbst aufgebauten schmucken Teichaquarium den Besuchern Rede und Antwort standen und gleichzeitig einen Einblick in ihre Arbeit gaben.

Aber auch Papierschöpfen, Arbeiten mit Ton, das Backen von Wassertieren im steinzeitlichen Backofen, mit dem Tragejoch – wie es früher üblich war – Wasser holen, oder Wäsche waschen wie zu Omas Zeiten, also mit Stampfer, Waschbrett und Zinkwannen, gehörten ebenso zu den Aktivitäten wie der Blick durchs Mikroskop mit Dorothee Wibbing, die ebenfalls pädagogische Mitarbeiterin in der Forschungsstation „Leben im Wasser“ im Museum ist.

Erwachsene konnten dagegen mit weiteren Messgeräten das Dümmer-Wasser untersuchen. Alles in allem ein „Neptuntag“ mit viel Wasser von oben und Wasser aus diversen Gefäßen.

Am Sonntag, 6. Juli, öffnet das Dümmer-Museum von 11 bis 17 Uhr seine Pforten zu einem „Tag der offenen Tür“. Ein Familientag anlässlich der Eröffnung des neuen museumspädagogischen Raumes.

cb

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