Ökumenischer Gottesdienst am Teich

„Das muss ein Stück vom Paradies sein“

Spontane Belohnungen für alle Schüler hatte Pastor Reinhard Timpe aus Damme dabei. - Foto: Patzer

Quernheim - Traditionsgemäß ging zum Sommerferienbeginn der ökumenische Regionalgottesdienst am Quernheimer Teich über die Bühne. Viele Besucher machten sich bei schönstem Sommerwetter auf den Weg, um zum Schuljahresende die Sommerferien einklingen zu lassen und den Abend nach dem Gottesdienst in gemütlicher Atmosphäre beim Klönschnack mit Bratwurst und kühlen Getränken ausklingen zu lassen.

Die Predigt hielten Pastor Konrad Langrehr-Tell aus Burlage und Pastor Reinhard Trimpe aus Damme. Musikalische Unterstützung erhielt der Gottesdienst von einem Ensemble der Gitarrengruppen Lemförde und Brockum unter der Leitung von Friedrich Meyer.

Pastor Trimpe sagte zu den zahlreichen Besuchern: „Hier ist es so schön am Quernheimer Teich, das muss ein Stück vom Paradies sein.“ Dabei schmunzelten so manche Quernheimer, denn sie dachten sofort an das Quernheimer Traditionslied „Das muss ein Stück von Himmel sein, unser Quernheim, unser Quernheim...“

Anschließend ging Pastor Trimpe noch auf die Zeugnisvergabe ein, fragte, wer denn mit seinem Zeugnis gut zufrieden ist und bat dann spontan alle Schüler nach vorne, um ihnen eine Belohnung für das Zeugnis zu geben.

Nach dem Gottesdienst sprach die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Weidemann im Namen des Gemeinderates Quernheim Grußworte und erzählte, dass an diesem Tag auch die neue Pergola am Teich eingeweiht werde. Der ökumenische Gottesdienst war nämlich die erste offizielle Veranstaltung seit der Fertigstellung und der Teichaufräumaktion im Frühjahr.

Teich und Gelände in neuem Licht

Durch die Mithilfe des Bauhofes der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ und zahlreicher Bürger aus Quernheim erschienen der Teich und das Gelände nun in einem neuen Licht.

Anschließend bedankte sich Andrea Weidemann bei allen Helfern und Mitwirkenden des Gottesdienstes, wünschte allen einen schönen Abend und gab zum Abschluss das Wort an Matthias Wrampelmeier vom Bauamt der Samtgemeinde.

Wrampelmeier war bei der Planung und beim Bau der neuen Pergola dabei und berichtete, dass die alte Pergola morsch war und man sich im Gemeinderat zu einer neuen entschlossen hatte. Die neue Holzkonstruktion wurde mit einer wurzelfesten Dichtungsbahn abgedichtet, sodass das bestehende Rankgewächs erhalten blieb. Jetzt kann man auch bei Regen darunter sitzen.

Matthias Wrampelmeier wünschte einen schönen Abend und die Besucher wurden schon von vielen Helfern der Dorfgemeinschaft und der Feuerwehr erwartet, die diesen Abend wieder bestens vorbereitet und organisiert hatten.

Die Kollekte und der Erlös des Bratwurst- und Getränkeverkaufs ist für die Hospizarbeit in Lemförde bestimmt.

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