Es geht ans „Eingemachte“

Traditionelles Winterkonzert des Musikvereins „Altes Amt Lemförde“ am 8. Dezember

+
Seit Monaten probt das Orchester des Musikvereins „Altes Amt Lemförde“ im Landgasthaus Koch in Brockum für sein Winterkonzert am 8. Dezember im Lemförder Rittersaal.

Lemförde - Seit etlichen Monaten proben die Musikerinnen und Musiker des Orchesters des Musikvereins „Altes Amt Lemförde“ für ihr traditionelles Winterkonzert, zu dem sie Jung und Alt für Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, in den Rittersaal Lemförde einladen. Wie immer übernimmt in der Pause das Landgasthaus Koch, Brockum, das Catering.

Denn schließlich finden die Proben, die sich nach einem ganzen Probenwochenende längst in der heißen Phase befinden, jeden Donnerstagabend dort statt – und das seit vielen, vielen Jahren. Dafür reisen die knapp 30 Musiker gerne von Hille bis Barnstorf oder aus Wagenfeld und dem Wittlager Land an.

„Im Prinzip fangen wir im Januar an und probieren bis zum Sommer aus, welche Stücke spielbar sind und ob sie zusammen passen. Letztendlich geht es dann nach der Sommerpause ans ‚Eingemachte‘“, erklärt Dr. Karl-Wilhelm Meyerrose, der seit 25 Jahren das Amt des Vorsitzenden ausübt. Weiter ergänzt er schmunzelnd: „Zwischendurch haben wir schon zweimal gespielt, um zwei Mitglieder aus dem Orchester zu verheiraten.“

„Das Tempo ist so in Ordnung, aber das ist ein ‚e‘ und kein ‚f‘“, stoppt der langjährige Dirigent Stephan Flore gerade die Probe, der sich weiter wünscht: „Und das erste Altsaxofon – die anderen bitte ein bisschen weniger, damit das durchkommt. Ab Takt 53 – das muss noch ein bisschen brillieren.“ Alles muss stimmen, damit es zum Konzert am 8. Dezember perfekt wird, so die Devise.

Das eröffnen die Musiker ganz klassisch mit der „Sinfonie Nr. 1“ von Johannes Brahms. Aber schon mit der Lustspielouvertüre von Kéler Béla oder der bekannten West Side Story aus der Feder von Leonhard Bernstein sowie dem Ohrwurm „The Second Waltz“ von Dmitri Schostakowitsch – da werden bestimmt einige mit glänzenden Augen mitsummen – wird es beschwingt und animiert die Zuhörer zum Mitgehen.

Den zweiten Teil eröffnet das Orchester, das vor zwei Jahren seinen 125. Geburtstag feierte, mit „Spinning wheel“, einem Song aus dem Jahr 1968 der Band „Blood, Sweat & Tears“, den der kanadische Lead-Sänger der Band, David Clayton-Thomas, schrieb. Weiter geht´s zum Beispiel in den Orient zu „Aladdin“, in den Wilden Westen zu Winnetou & Old Shatterhand oder von „Pirates of the Caribbean“ zu „Eighties Flashback“ ins „Winter Wonderland“.

Der Eintritt für dieses Konzert ist frei. 

cb

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Wo die wilden Gänse rasten

Wo die wilden Gänse rasten

EU-Parlament verschiebt von der Leyens Kommissions-Start

EU-Parlament verschiebt von der Leyens Kommissions-Start

Nienburg: Händler präsentieren sich bei Autoschau

Nienburg: Händler präsentieren sich bei Autoschau

Brexit-Unterhändler arbeiten an den letzten Hindernissen

Brexit-Unterhändler arbeiten an den letzten Hindernissen

Meistgelesene Artikel

Erweiterung von Dreye West-III: Wird Lebensraum der Rohrweihe vernichtet?

Erweiterung von Dreye West-III: Wird Lebensraum der Rohrweihe vernichtet?

K-Scheune fördert kulturelles Leben

K-Scheune fördert kulturelles Leben

Talente gesucht: Bassumer Pool-Billard-Club freut sich über Freizeitsportler

Talente gesucht: Bassumer Pool-Billard-Club freut sich über Freizeitsportler

Am Feuerwehrhaus in Heede ist erstes kommunales Dorfentwicklungs-Projekt im Bau

Am Feuerwehrhaus in Heede ist erstes kommunales Dorfentwicklungs-Projekt im Bau

Kommentare