Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins Brockum bewältigen Pflanzaktion

Mehr Grün in den Ort

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Diese Helfer pflanzten an der Kreisstraße 57 „Zur Sette“ 66 Rhododendren.

Brockum - „Wir möchten vom Heimatverein gerne unser Dorf ein wenig verschönern. ,Zur Sette‘ von Willi Buck bis zum Glascontainer, also Ortsausgang Richtung Burlage, haben wir deshalb heute Rhododendren gepflanzt. Die Idee kam von Gerd Schmedthorst“, geht Ulrich Kortenbruck, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins Brockum, auf die große Pflanzaktion ein, an der etliche ehrenamtliche Helfer teilnahmen.

Die Gemeinde habe das schon länger in Erwägung gezogen. „Und wir vom Heimatverein haben es jetzt umgesetzt“, so Kortenbruck. Zwei Tage zuvor hatten Karlheinz Meyer und Gerd Schmedthorst mit einem Minibagger bereits den Boden ausgehoben und Moorboden hinzugefügt. „Weil der Rhododendron sauren und guten Moorboden haben möchte“, weiß Kortenbruck.

Insgesamt wurden dann 66 Rhododendren im Halbschatten in dem kleinen Eichenwald an der Kreisstraße 57 „Zur Sette“ gepflanzt. Und zwar der Rhododendron „Catawbiense Grandiflorum“, dessen Blütenfarbe helllila ist, sowie „Roseum Elegans“, eine kleinere, sehr winterharte Sorte, deren Blütenfarbe lilarosa mit schwach rosaner Färbung begeistert.

Dabei wurden die größeren nach hinten gesetzt, die kleineren nach vorne zum Fahrradweg hin. „Sodass eine Art Pyramide entsteht“, verdeutlicht der stellvertretende Vorsitzende. Die Kosten für die Pflanzen teilen sich die Gemeinde Brockum und der Heimat- und Verschönerungsverein.

Da während der Generalversammlung des Heimatvereins angeregt wurde, im Ort Bäume nach zu pflanzen, weil einige eingegangen sind, wurde dieser Vorschlag ebenso in die Tat umgesetzt. Das waren dann 20 Eichen an der Mecklinger Straße mit einer Pflanzhöhe von 1,50 bis 1,75 Meter.

Fünf weitere Eichen wurden im Ort verteilt, wie zwei im Bereich des Anwesens von Altbürgermeister Hermann Schnittker sowie eine Esche an der Kreuzung Sophien-/Friedelstraße. Für die Eichen hat sich ein Spender gefunden, der auch die spätere Betreuung übernehmen wird. Und die Brockumer Jäger sorgen dafür, dass die Eichen vor Wildverbiss geschützt werden. Da das Arbeiten an der frischen Luft bekanntlich hungrig macht, kredenzte Gisela Schmedthorst gegen Mittag für alle ehrenamtlichen Helfer eine Erbsensuppe. „Damit wir wieder zu Kräften kommen“, scherzte Ulrich Kortenbruck.

Eine Bitte haben die Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins: „Wir würden uns freuen, wenn die Anlieger zukünftig die neu gepflanzten Rhododendren hegen und pflegen, aber vor allen Dingen mit etwas Wasser versorgen würden“, so Kortenbruck – und der Rest nickte bekräftigend.

cb

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