Großzügige Unterstützung

Minderjährige Flüchtlinge sollen Schulabschluss erwerben

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Freude über die großzügige Spende (v.l.): Dirk Feldkötter (OLE), Dr. Hans-Hermann Dehmel (Ulderup- und Ring-Stiftungen), Stefanie Budke-Stambusch (Bürgermeisterin Flecken Lemförde) und Marc Greve (Leiter Von-Sanden-Oberschule).

Lemförde - Die Sprachförderung geflüchteter Menschen ist eine große Herausforderung für die Gesellschaft und insbesondere für die Schulen, die in vielfältigen Situationen jungen Menschen die deutsche Sprache beibringen.

In der jetzigen Situation, in der viele Lehrkräfte fehlen, ist dies eine immense Aufgabe.

Daher freuen sich OLE und die Von-Sanden-Oberschule in Lemförde über eine Spende von 30. 000 Euro der Dr.-Jürgen-und-Irmgard-Ulderup-Stiftung sowie der Hans-Georg-Ring-Stiftung, die es ermöglicht, den Deutschunterricht für die minderjährigen Geflüchteten weiterhin auf hohem Niveau anbieten zu können.

OLE ist seit geraumer Zeit eine Aufnahmestelle für Minderjährige, die ohne Begleitung Erwachsener die Flucht angetreten sind.

Die Von-Sanden-Oberschule ist als Schule des Ortes Lemförde für diese Jugendlichen verantwortlich. Gemeinsam arbeitet man daran, diese Jugendlichen auf ihrem neuen Lebensabschnitt zu unterstützen. Eine enge Kooperation zwischen den beiden Partnern macht nicht nur sehr viel Sinn, sondern verspricht großen Erfolg beim Spracherwerb.

Die zur Verfügung gestellten Mittel werden von OLE verwaltet und die neu angestellten Lehrkräfte werden in der Von-Sanden-Oberschule eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler, die diesen Sprachunterricht besuchen, werden für die Zeit vom Regelunterricht freigestellt. Im ersten Jahr können die Jugendlichen dem Fachunterricht häufig aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht in dem Maße folgen, wie es nötig wäre.

Nach einem Jahr intensiver Förderung sollen die Jugendlichen ein Sprachniveau erreicht haben, mit welchem sie dem Regelunterricht in Ansätzen folgen können. Ziel ist es, dass die Jugendlichen an der Von-Sanden-Oberschule einen Abschluss erwerben, um dann in eine Ausbildung oder an eine weiterführende Schule zu wechseln.

Diesem Ziel kommen die Jugendlichen dank der großzügigen Unterstützung der Dr. Jürgen-und-Irmgard-Ulderup-Stiftung und der Hans-Georg-Ring-Stiftung einen großen Schritt näher.

Der Stiftungsauftrag „Bildung – ein Leben lang“ wurde damit klar erfüllt.

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