Vinzenz Halbsguth im Interview

Deutscher Vize-Teammeister spricht über seine Windsurf-Leidenschaft

Vinzenz Halbsguths Leidenschaft ist Windsurfen mit Betonung auf „Wind“. Der junge Hüder startet Anfang September bei der Deutschen Meisterschaft Team und Jugend Windsurfing am Dümmer. Foto: Brauns-Bömermann
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Vinzenz Halbsguths Leidenschaft ist Windsurfen mit Betonung auf „Wind“. Der junge Hüder startet Anfang September bei der Deutschen Meisterschaft Team und Jugend Windsurfing am Dümmer.

Hüde – Sport unter Segeln ist am Dümmer gesetzt. Dazu gehören Windsurfer wie Segler. Ein junges Talent der Surfer-Szene stammt aus Hüde. Vinzenz Halbsguth (16 Jahre) wurde gemeinsam mit Louisa Moldenhauer aus Bielefeld Deutscher Vize-Teammeister in der Altersklasse U 17.

Vom 6. bis 9. September ist der Jugendliche, der aktuell die elfte Klasse des beruflichen Gymnasiums in Diepholz besucht und das Abitur anstrebt, bei der Deutschen Meisterschaft Team und Jugend Windsurfing in Hüde dabei. Wie er zum Surfen gekommen ist und was den Reiz dieses Sports für ihn ausmacht, erklärt er im Interview. Die Fragen stellten Melanie Russ und Simone Brauns-Bömermann.

Vinzenz, wie sind Sie zum Windsurfen gekommen?

Ich surfe jetzt seit acht Jahren. Damals war ich sieben, als ich durch einen Bekannten in Hüde an der Surfeinsatzstelle auf den Wassersport aufmerksam wurde, die Surfer sah und mich dafür interessierte. Eigentlich habe ich da Fußball beim SV Friesen in Lembruch gespielt, aber Surfen hat mich sofort fasziniert.

Wie und wo lernten Sie dann surfen?

Ich habe mir viele Dinge wie Balance, Beach- und Wasserstart und die Basics des Surfens selbst durch Ausprobieren, Abgucken und Training beigebracht. Teilweise habe ich sieben Tage die Woche geübt. Vor sechs Jahren durfte ich schon Schüler in der Surfschule in Hüde unterrichten und war quasi die gesamten Sommerferien immer hier.

Was macht für Sie den Reiz des Sports aus?

Ich bin sehr ehrgeizig, und beim Surfen entdecke ich immer wieder neue Herausforderungen. Wie das Springen, Salto und andere Tricks. Mein Spezialgebiet ist Wind. Ich nenne mich Windsurfer mit Betonung auf Wind. Je mehr Wind, desto besser für mich. Unter Segelgröße 7,8 Quadratmeter starte ich meist nicht.

Was war der ungewöhnlichste oder schönste Ort, an dem Sie gesurft sind?

Vor vier Jahren war ich auf Fehmarn, das war echt schön. Aber vor drei Jahren toppte das Fuerteventura an den Traumstränden der „Playas de Sotavento“. Seit ich da war, fahre ich jedes Jahr wieder dorthin. Inzwischen springe ich vier Meter in die Luft und mache Saltos. Das ist ein Kampf, aber wenn man den gerockt hat, ist das cool. Dort ist derzeit mein Lieblings-Spot. Ich kann mir aber vorstellen, andere auszuprobieren.

Was war Ihr bislang größter Erfolg?

Im vergangenen Jahr belegte ich bei der Nachwuchsbundesliga Bic-Techno 293 in Wilhelmshaven den ersten Platz. In der Teamwertung wurden meine Teampartnerin Louisa Moldenhauer und ich zweite.

Wären auch Wellenreiten oder Kite-Surfen auch etwas für Sie?

Ich habe keine Scheu davor, aber Windsurfen ist als Einheit von Segel, Board und Fahrer sehr direkt.

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