„Altes Amt Lemförde“: Bauamtsleiter geht in den Ruhestand

„Maßgeblich an der positiven Entwicklung beteiligt“

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Friedrich-Rudolf Bechtel (Mitte) kann als Ruheständler nun mehr Zeit mit Ehefrau Christa verbringen. Rüdiger Scheibe, Bürgermeister der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, wünschte dem – nun ehemaligen – Bauamtsleiter alles Gute für die Zukunft.

Lemförde - Die beste Abschiedsparty ist die, die nicht den Anschein hat, eine zu sein. Friedrich-Rudolf Bechtel, jahrzehntelang Bauamtsleiter der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde, dürfte mit seiner Ruhestandsfeier am letzten Arbeitstag am Mittwoch sehr zufrieden gewesen sein – Geselligkeit, lockere Gespräche und Spaß standen im Vordergrund.

Mitarbeiter, Freunde und Familie hatten sich auf der Rasenfläche hinter dem Rathaus eingefunden, um den Neu-Ruheständler hochleben zu lassen. Bunt dekorierte Tische und Bänke, Musik, kühle Getränke und heißes Grillgut, steuerten ihren Teil zur guten Stimmung bei. Auch die Sonne wünschte Bechtel mit 28 Grad Celsius „Alles Gute“.

Rüdiger Scheibe, Bürgermeister der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, hatte für den scheidenden Bauamtsleiter lobende und herzliche Worte „im Gepäck“. „Mit ihnen, Herr Bechtel, verlässt der letzte der alten Garde das Haus“, sagte Scheibe. Der Samtgemeindebürgermeister gab den Gästen einen kurzen Einblick ins das berufliche Leben des gebürtigen Siegerländers – angefangen 1965 – vom ersten Arbeitstag des damals 14-Jährigen bei der Amtsverwaltung im nordrhein-westfälischen Burbach, bis hin zum letzten Arbeitstag. In den 37 Jahren, die Bechtel in Lemförde gearbeitet habe, sei er maßgeblich an der positiven, städtebaulichen Entwicklung beteiligt gewesen. Oft habe jedoch auch das Privatleben zurückstehen müssen.

Engagement im Verein „Sonnenkinderprojekt Namibia“

Bechtel nahm das Lob und den Dank gerne an, gab ein großes Stück davon jedoch direkt weiter: „Das ist ja nicht alles mein Verdienst. Das geht nur mit guten Mitarbeitern.“ Im späteren Gespräch mit unserer Zeitung zeigte sich die Hauptperson des Tages zufrieden mit dem Erreichten. „Als ich 1979 hergekommen bin, war Lemförde eigentlich nur ein Straßendorf. Ich war und bin der Überzeugung, dass ein Ort eine vernünftige Mitte braucht. Mit der Sanierung des Amtshofes, seines Vorplatzes, dem neugestalteten Bürgerpark und dem kommenden Anbau hat nicht nur der Flecken, sondern die ganze Samtgemeinde eine gute Mitte bekommen.“

Von seinen Mitarbeitern aus dem Bauamt hatte Bechtel bereits am Vormittag ein Diorama geschenkt bekommen, was verschiedene Stationen seines Berufs- und Privatlebens zeigte. Eine davon ist sein ehrenamtliches Engagement im Verein „Sonnenkinderprojekt Namibia“.

Zum Abschluss des offiziellen Teils, nach Aushändigung der Versetzungsurkunde in den Ruhestand, brachte Rüdiger Scheibe noch einmal alle Wünsche auf den Punkt: „ Ihnen und ihrer Familie, im Namen von Rat und Verwaltung der Samtgemeinde, aber auch von mir, alles Gute, Gesundheit und ein langes Leben jenseits der Zwänge der Arbeitswelt. 

mj

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