SCL schafft neue Stelle „Ökonomie und Haus“ / Wahlen zum Vorstand

Lösungen mit „Wald und Welle“

Der neue Kran, notwendig geworden durch den Bau der Strandbar Beach Mar, steht.

Stemshorn – „Irgendwann saßen wir in unserem neuen Haus und dachten, wie schön doch der See ist.“ So leitete Sportwart Morten Häger die Entstehungsgeschichte der Entscheidung zur Neuauflage der Langzeitregatta im Segelclub Lembruch (SCL) im Juli dieses Jahres ein. Der „Clou“: Der Einsatz eines GPS-gestützten Tracking-Systems soll erstmals ermöglichen, die einzelnen Positionen der Teilnehmer während der Regatta von Land aus per PC nachzuverfolgen; quasi eine Art Livestream. Nicht die einzige Neuigkeit, die der Vorstand während der Versammlung im Hotel Tiemann in Stemshorn entblätterte: Dem bisher nicht besetzten Posten „Ökonomie und Haus“ wolle man Leben einhauchen. „Den haben wir in der Satzung gefunden“, schmunzelte Vorsitzende Marianne Altvater. Der Posten macht Sinn, bedingt durch den Neubau des Betriebsgebäudes 2018 und grundsätzlich geänderten Rahmenbedingungen in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem Ferienpark „Marissa“. Birgit Köster nahm die Wahl gerne an: „Ich möchte langsam in die Vorstandsarbeit reinschnuppern.“

Während des Tagesordnungspunktes Wahlen bestätigten die Mitglieder Marianne Altvater als Vorsitzende. Sie bat aber ernsthaft, sich für die nächste Wahl in zwei Jahren über einen Nachfolger Gedanken zu machen; oder eine Nachfolgerin. In der Summe bestätigten die Mitglieder den Vorstand en bloc.

Dass die SCL-Segler strategisch planen, zeigten die Berichte. „Unser Jahr war turbulent, aber wo wären wir gelandet, wenn wir den Neubau des Clubhauses nicht durchgezogen hätten“, fragte die Vorsitzende.

Als Nachbar der Großbaustelle konnte der Verein das „Kranen“ der Boote alternativ lösen, Landliege-Plätze neu schaffen, eine Ausnahmegenehmigung für das Befahren des Deichs von Süden aus erwirken.

Der neue Kran für den SCL, notwendig geworden durch den Bau der Strandbar Beach Mar, steht. Er wird noch elektrifiziert und vor der Saison im April eingeweiht, hieß es seitens des Vorstandes während der Versammlung.

Zur Zusammenarbeit mit den Marissa-Park-Verantwortlichen positionierte sich der Vorstand einheitlich konstruktiv: „Egal, welche Probleme auftraten, es gab immer schnell Gespräche und Lösungen.“

Auch im ersten Betriebsjahr des Ferienparks würden noch viele Absprachen erfolgen müssen. „Wir sollten abwarten, wie sich alles entwickelt und am Ball bleiben.“

Die Strategie spiegelt sich in der konsolidierten Kassenlage des Vereins wider: „Die Firma Wald und Welle baute wie vereinbart das Fundament für unseren Bootskran und die Zuwegung“, erklärte Kassenwart Rainer Altvater. Die Bootsliegeplätze hätten aufgrund der Strandaufschüttungen auf die andere Seite des Clubhauses verlegt werden müssen, die neue Uferbefestigung und die Slip-Rampe für Jollen hätten sich in den Winterstürmen aber bereits bewährt.

Sportwart Häger sprach von einer Verdopplung der Teilnehmer an der Clubmeisterschaft. „Wir mussten zwar statt Segeln aufgrund des zu niedrigen Wasserstandes auf Golfen in Hüde zurückgreifen, das hat den Spaßfaktor aber nicht verringert.“

Zwei langjährige Mitglieder nahmen während der Versammlung goldene Ehrennadeln in Empfang: Ausgezeichnet wurden Egon Schumacher und Jochen Meise.  sbb

Der Vorstand

Marianne Altvater (Vorsitzende), Karen Schlüter (2. Vorsitzende), Rainer Altvater (Kassenwart), Antje Siekmann (Schriftwart), Morten Häger (Sportwart), Dirk Henrichs (Stegwart), Birgit Köster, neu (Ökonomie und Haus), Doris Beckmann, neu (Kassenprüfung). Die Position des Jugendwartes bleibt vakant.

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