Förderverein der Oberschule dankt Brigitte Siebolds und Andrea von Rekowski

„Liebenswürdig Spielräume ermöglicht“

Der neue Vorstand des Fördervereins der Von-Sanden-Oberschule mit der früheren Vorsitzenden Brigitte Siebolds (3.v.r.), ihrer Stellvertreterin Andrea von Rekowski (5.v.r.) sowie Schulleiter Marc Greve (2.v.r.): Thomas Galle (v.l.), Kathrin Cloppenburg, Iris Nagel, Kirsten Henseleit, Vorsitzende Cordula Lindemann und Anja Riekenberg. - Foto: Bechtel

Lemförde - Nach 16-jähriger Amtszeit stellte sich Brigitte Siebolds am Mittwochabend nicht mehr zur ersten Vorsitzenden des Fördervereins der Von-Sanden-Oberschule (VSO) Lemförde zur Verfügung. Und auch ihre Stellvertreterin Andrea von Rekowski kandidierte nach vier Jahren ebenfalls nicht wieder.

Zur neuen ersten Vorsitzenden wählte die Mitgliederversammlung Cordula Lindemann, zur zweiten Vorsitzenden Iris Nagel, die auch Schulelternratsvorsitzende ist. Kassenwart bleibt Thomas Galle; zur Schriftführerin wählten die Mitglieder Kirsten Henseleit, zu Kassenprüfern Tina Tellmann und Horst Münkel sowie zu Beisitzern Anja Riekenberg und Kathrin Cloppenburg.

„Frau Siebolds hat sich in den letzten Jahren nicht nur für die Schule, sondern auch für das Gemeinwohl über alle Maßen eingesetzt“, betonte Schulleiter Marc Greve in seiner Laudatio, der weiter herausstellte: „Da habe ich ganz viel Respekt, über solch einen langen Zeitraum das einfach zu tun.“ Für ihn als Schulleiter seien Brigitte Siebolds und Andrea von Rekowski immer ansprechbar gewesen. Greve: „Ich habe Sie als sehr problemlösend wahrgenommen; es gab eigentlich keine Probleme, es gab immer nur Wege, die man versucht hat zu gehen. Mit einer extremen Hilfsbereitschaft, einer großen Schul-Zugewandtheit, egal, welche Schulform gerade durch die Landesregierung bevorzugt worden ist. Das war dem Förderverein egal; er stand immer an der Seite der Schule.“ Er habe auch dafür gesorgt, „dass es einen großen Zusammenhalt zwischen Schule und Ort gibt. Das heißt, es war eine Verzahnung da“, unterstrich der Pädagoge. Aber auch das Organisationstalent der beiden Frauen sei immer wieder bewundernswert gewesen. Zudem habe es einen großen Ideenreichtum gegeben, wie man beispielsweise für den Förderverein an Geld komme.

„Sie hat länger durchgehalten als jeder Schulleiter, jede Schulleiterin“, wandte sich Greve nochmals direkt an Brigitte Siebolds. Beide, so der Rektor weiter, hätten Bildung als hohes Gut angesehen. „Das ist wichtig, dass wir als Schule Bildung hoch achten. Das hat einfach gut zusammengepasst. Denn der Förderverein ist immer wieder als Lückenbüßer eingetreten. Das heißt, Lücken, die andere gerissen haben“, so Greve, der dabei zum Beispiel an Mensakräfte dachte, für die eigentlich der Schulträger verantwortlich sei.

Unterschiedlich eingebracht

Oder im Nachmittagsbereich, wo es durch Änderung der Gesetze Probleme gegeben habe. „Wie bei der Schulsozialarbeit – immer war der Förderverein als Lückenbüßer da und sagte: Wir helfen! Und immer waren beide dabei liebenswürdig und mitfühlend“, akzentuierte der Schulleiter abschließend.

Der Förderverein hat sich in den letzten Jahren sehr stark für unterschiedliche Bereiche der Schule eingebracht, hatte Brigitte Siebolds zum Auftakt der Sitzung während ihres Rückblicks hervorgehoben. Sei es für den sportlichen Bereich, dem musisch-künstlerischen oder der Literatur. „Der Förderverein hat versucht, mit seinen finanziellen Möglichkeiten die er hatte, der Schule Spielräume zu ermöglichen, die wir ohne den Verein nicht gehabt hätten“, brachte Marc Greve es auf den Punkt.

„Wir haben in diesem Schuljahr knapp 280 Schüler in rund 16 Klassen. Die Unterrichtsversorgung liegt bei 87,2 Prozent“, erklärte Marc Greve in seinem Bericht über die Schulsituation. Was ihn besonders freute: „Wir werden demnächst wohl eine Mensa bekommen.“ Detailliert in Ein- und Ausgaben stellte Thomas Galle dann die finanzielle Seite des Fördervereins dar. Keine Beanstandungen in Sachen Kassenführung vermeldete Kassenprüfer Horst Münkel. 

cb

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