Großer Umzug der Kichengemeinden

Licht erinnert an Heiligen Martin

+
Auf seinem Pferd „Sandor“ führte Sankt Martin (Niklas Beste) den großen Martinsumzug an. Links Andrea Horn. 

Lemförde - Alle Jahre wieder laden die evangelische und katholische Kirchengemeinde Lemförde zum großen Martinsumzug durch den „Flecken Lemförde“ ein. Mit einem Gottesdienst und dem traditionellen Martinsspiel wurde diese beliebte ökumenische Veranstaltung in diesem Jahr in der Martin-Luther-Kirche eröffnet.

Zum Vorbereitungsteam gehörten diesmal Ingrid Groneweg, Dorothee Templin, Tina Sellig, Bettina Redl, Bettina Chlosta, Katharina Niemeyer und Schwester Anna-Maria Lemmen. An drei Donnerstagen hatten die Kinder - Lea Vongeh, Sprecherin, Jonas Redl, Sankt Martin, Henri Dietrich, Bettler, Lionel Rehker, Lukas und Julian Meyer, Soldaten, Aimee Minding, Greta Sellig, feine Leute – fleißig für das Martinsspiel geprobt. Jonas Redl, Henri Dietrich und Lionel Rehker übernahmen dagegen gerne das Fürbittengebet.

Sobald der Lemförder Posaunenchor unter der Leitung von Ralf Rehker das altbekannte Lied „Sankt Martin“ anstimmte, wurde es ganz still im Gotteshaus. Begrüßt wurden die vielen kleinen und großen Besucher von der Gemeindeassistentin der katholischen Kirchengemeinde, Katharina Niemeyer. „Jedes Jahr im November gibt es Martinsumzüge. Auch ihr habt schöne Laternen gebastelt und mitgebracht“, bestaunte sie sogleich die vielen bunten Laternen, die auf ihre Bitte hin die Kinder hochhielten. So sahen alle die farbenfrohen Kreationen. „Richtig, richtig schön, dass ihr euch so viel Mühe gegeben habt“, lobte Katharina Niemeyer die Kinder, die weiter erklärte: „Durch die Kerzen leuchten die Laternen in der Dunkelheit; sie sind weit erkennbar. Das Licht erinnert uns an das Leben des Heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem armen Mann teilte.“

Damit starteten die Kinder mit dem Martinsspiel und Tina Sellig, ehrenamtliche Mitarbeiterin der evangelischen Kirchengemeinde las: „Es war vor vielen, vielen Jahren in einem kleinen französischen Städtchen. Grimmig kalter Wind wehte durch die Straßen….“. Mit großer Spielfreude setzten die jungen Nachwuchsschauspieler dann das Martinsspiel im Altarraum um. Abschließend hob Tina Sellig hervor: „Wenn wir St. Martin feiern, erinnern wir uns daran, dass es gut ist, einander zu helfen.“ Und Katharina Niemeyer dankte den Kindern, „die das Martinsspiel so toll gespielt haben.“ Aber auch dem Vorbereitungsteam galt ihr „danke“ ebenso, wie dem Posaunenchor, der Küsterin Kerstin Nicolai sowie der Verkehrssicherungsgruppe der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, die anschließend den großen Glühwürmchen-Umzug durch Lemförde begleitete und absicherte.

Als Sankt Martin saß dieses Mal Niklas Beste hoch zu Ross „Sandor“ vom Reitstall Horn in Lembruch, der den Laternenumzug ab der Martin-Luther-Kirche anführte. Vorbei ging es am evangelischen Gemeindehaus durch das Neubaugebiet zur Ulderup-Straße hin zur Bücherei am Amtshof. Durch den Bürgerpark war das Ziel die katholische Kirche „Zu den heiligen Engeln“. Dort spielte der Posaunenchor Laternenlieder, die zum Mitsingen animierten. Zum Abschluss warteten auf Jung und Alt Würstchen und Brötchen, die die BASF Polyurethanes gespendet hatte sowie diverse kalte und warme Getränke.  

cb

Mehr zum Thema:

IS bekennt sich zu Londoner Anschlag

IS bekennt sich zu Londoner Anschlag

Südkorea setzt "Sewol"-Bergung fort

Südkorea setzt "Sewol"-Bergung fort

Elternleid und Altersliebe: Neue Hörbücher

Elternleid und Altersliebe: Neue Hörbücher

Apotheke auf dem Balkon: Heil- und Würzpflanzen für den Topf

Apotheke auf dem Balkon: Heil- und Würzpflanzen für den Topf

Meistgelesene Artikel

Rettungsdienste und Polizei proben Ernstfall

Rettungsdienste und Polizei proben Ernstfall

Große Resonanz auf den Infotag der Kreismusikschule

Große Resonanz auf den Infotag der Kreismusikschule

Hochkarätige Akteure prügeln sich im Dreyer Sportcenter Dassbeck

Hochkarätige Akteure prügeln sich im Dreyer Sportcenter Dassbeck

1500 fröhliche Gäste und 300 Kilogramm Grünkohl

1500 fröhliche Gäste und 300 Kilogramm Grünkohl

Kommentare