„Lesefieber“-Abschlussparty in der Lemförder Bücherei am Amtshof

Lese-Diplome in Bronze, Silber und Gold

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Gespannt warteten die Leseratten darauf, ihr Diplom für den diesjährigen „Lesefieber“-Sommer-Leseclub zu bekommen.

Lemförde - Was am 3. Juli mit Paninis begann, endete am späten Freitagnachmittag auch mit Paninis: Der „Lesefieber“-Sommer-Leseclub der Lemförder Bücherei am Amtshof. Da sich einige der mehr als 50 Leseratten auf Klassenfahrt befanden, waren zur Abschlussparty „nur“ weit über 20 Mädchen und Jungen gekommen.

Der frühe Beginn des „Lesefiebers“ resultierte aus der Tatsache, „dass wir auch wieder Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen hatten“, erklärte Anette Sorgatz, die mit Kerstin Lagemann die Bücherei leitet. Zum Sommer-Leseclub bekamen sie Verstärkung von Ursula Kohring und Erika Klös.

Zum Auftakt im Juli hatte jedes Kind seinen Clubausweis bekommen – und dann ging es los. Buch für Buch wurde von den über 50 Mädchen und Jungen während der Sommerferien gelesen. Jeder gelesene Titel wurde dann in den Clubausweis eingetragen und die Bibliomanen gaben eine Buchbewertung ab. Da mussten Fragen beantwortet werden wie: „Nenne fünf inhaltliche Stichworte, die du dem Buch zuordnen kannst“, „Nenne wichtige Figuren, die in diesem Buch eine Rolle spielen“ oder „Wo spielt die Handlung?“.

Parallel dazu wurde ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ausgerichtet. Beispielsweise Cocktails mixen und genießen in der Bar dü Mar in Hüde, auf Hermanns (Groneweg/Gute Stube) Boule-Anlage um den Sieg kämpfen, auf Entdeckungstour durch den fantastischen Dschungel in der Lemförder Orchideenzucht gehen, bei 82 Grad in der Sauna des Freizeitbades Dümmer Hüde schwitzen, in der Lichtburg Quernheim am Billard-Kicker-Dart-Turnier teilnehmen oder mit sich mit Fotograf Volker Harting über ein Foto-Shooting freuen. Zudem hatte das Bücherei-Team jeden Montag zum „Lesefieber- Clubtreffen“ eingeladen.

„Vielen Dank, dass ihr mitgemacht habt“, sagte Kerstin Lagemann, nachdem sie zuvor die Kinder zur Abschlussparty in der Bücherei begrüßt hatte und nun mit einem Feedback getreu den Fragen „Was war gut?“ oder „Was können wir nächstes Mal besser machen?“ startete.

Preis für

jeden Teilnehmer

„Es war nicht langweilig in den Ferien“, meinte Johannes. Philipp bedauerte, „dass Veranstaltungen ausfielen.“ Doch: „Zum Teil liegt das nicht an uns, sondern dass sich einfach zu wenig Kinder angemeldet hatten. Man kann schlecht irgendwo hingehen und kommt mit einem Kind“, verdeutlichte Anette Sorgatz. „Ich lese eigentlich nie, aber Mama hat gesagt, ich soll mitmachen. Das hat mich dann zum Lesen gebracht – und es hat Spaß gemacht“, betonte Maeve. Amely hatte sogar im Urlaub mit großer Freude weitergelesen. Mandy wünschte sich dagegen eine noch größere Buchauswahl. Spontan holte Kerstin Lagemann Wunschkarten, sodass in nächster Zeit noch einige Titel angeschafft werden, die die Kinder sich ausleihen können.

Spannend wurde es, als die Diplome verteilt wurden. Zwanzig Leseratten, die ein Bronze-Diplom bekamen, hatten mindestens zwei Bücher gelesen. Die 18, die sich über das Silber-Diplom freuten, hatten mindestens fünf Bücher gelesen und die acht mit dem Gold-Diplom „verschlangen“ sogar mindestens zehn Bücher. „Wir haben zwei Kinder dabei, die zwanzig und mehr Bücher gelesen haben“, erläuterte Lagemann.

Im Rahmen einer Tombola konnte jedes Kind zudem einen Preis wie Lautsprecher für Handys, Papier-Lichtertüten oder Stifte gewinnen. Und: Jeder Teilnehmer freute sich über ein leuchtendes Abschiedsgeschenk: Ein Paar Knochen- Handschuhe, die in der Dunkelheit blinken und leuchten. Da wurde sofort manches „cool“ laut, so sehr freuten sich die Kinder über dieses Geschenk. „Wir haben die letzten 50 bekommen; die sind einmalig“, hob Kerstin Lagemann hervor, dass man bundesweit die letzten 50 Handschuhe „ergattert“ hatte. Mit dem anschließenden Panini-Essen endete dann der Sommer-Leseclub 2015.

cb

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