Engagiertes Planerteam setzt auf bewährten Zeitvertreib

„Lemförder Sommer“ bietet jede Menge Action für Nachwuchs

Sie organisieren und koordinieren das „Kinderland“ und die Leuenfort-Spiele: Nadine Schliebe (l.), Melissa Just und Ingo Jaeger. Foto: Bechtel
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Sie organisieren und koordinieren das „Kinderland“ und die Leuenfort-Spiele: Nadine Schliebe (l.), Melissa Just und Ingo Jaeger.

Im Rahmen der Vorbereitungen für das dreitägige Fest „Lemförder Sommer“, vom Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Juni, im Bürgerpark in Lemförde trafen sich die Vertreter der Planungsgruppe „Kinderprogramm“ zum zweiten Mal im evangelischen Gemeindehaus in Lemförde. Eingeladen hatten Nadine Schliebe (Ansprechpartnerin „Kinderland“), Melissa Just und Ingo Jaeger (Ansprechpartner Leuenfort-Spiele) und Cordula Lindemann.

Lemförde - „Die Leuenfort-Spiele finden am Sonntag, 16. Juni, von 14.30 bis 17 Uhr statt. „Sie präsentieren sich in neuem Gewand, da die Kinder diesmal nicht Stationen ablaufen, sondern mit einem Ortsplan spielend Orte und Plätze von Lemförde entdecken“, erläutert Diakon Ingo Jaeger.

Dazu werden im Vorfeld in der Grundschule Kunstwerke gestaltet unter dem Motto „Was mag ich an Lemförde?“. Was sind meine Lieblingsorte und -plätze? Welche Häuser und Menschen sind mir wichtig? Worauf kann ich nicht verzichten (Vorbilder, Vereine, Freunde, Einrichtungen)? All das wird in Holz nachgebaut, wofür das Organisationsteam besonders Michael Schwarz (Firma Schwarzarbeit) sowie der Grundschul- lehrerin Heidrun Gerdes und deren Kolleginnen dankt.

Anknüpfend an das Kunstwerk, das am Sonntag gegen 13.30 Uhr enthüllt wird, finden die Besucher somit „en miniature“ Lemförde – nämlich diverse Stationen wie Bahnhof, Mutterhaus oder Sportlatz in der Mitte des Bürgerparks. „Da ist Lemförde nachgebaut“, sagt Ingo Jaeger voller Vorfreude. An den Stationen wie am Bahnhof werde man Lukas dem Lokomotivführer begegnen, wo Emma in einem Labyrinth zu Lukas möchte. Bei der Lebensmittelausgabe können die Besucher das Krümelmonster entdecken, bei der Post treffen die Mädchen und Jungen auf einen Postboten. „Dem müssen sie helfen, Pakete zu verteilen“, veranschaulicht der Diakon. An der evangelischen Kita „Lutherspatzen“ können die Kinder Fische angeln – und die Lutherspatzen-Puppe schaut zu.

An der Kirche gibt es ein 3D-Fehlerbild zur Arche Noah. Klar, dass dort auch Noah vertreten ist. Per Laufzettel werden die mitmachenden Kinder die Stationen anhand von Comic-Zeichnungen finden. Hier gilt ein besonderes Dankeschön Stefan Lampe, der ehrenamtlich die Comics zeichnete. „Bei den Leuenfort-Spielen soll es nicht um einen Konkurrenzkampf gehen, sondern der Spaß an den Spielen soll im Vordergrund stehen“, unterstreicht Ingo Jaeger.

Bereits am Samstag, 15. Juni, ist das „Kinderland“ von 13.30 bis 16 Uhr geöffnet. Dort finden Kinder und Jugendliche ein Spielmobil (Verein Kiga), in Zirkuszelten können Taschen bemalt werden (DRK-Kita) oder mittels Schminken kann man sich ein neues Gesicht zulegen (Ferienkiste), beim Jugendtreff „4You“ sogar Tattoos. Bei den Lutherspatzen wartet ein Wurfspiel und der Hort bietet einen Bobby-Car-Parcours an.

Für all diese Aktivitäten zeichnen Vereine wie die Evangelische Jugend, die Kinder- und Jugendfeuerwehr, der Förderverein Treffpunkt Grundschule Lemförde, OLE und Hort, Jugendpflegerin Martina Feldmann, Kindergarten, Ferienkiste, Förderverein Von-Sanden-Oberschule, der Christliche Jugendverein, das Familienzentrum, der TuS Lemförde, die Lutherspatzen, der DRK Kindergarten oder das Jugend-Rot-Kreuz verantwortlich. Die Kinder und Jugendlichen können sich also beim „Lemförder Sommer“ am Samstag und Sonntag auf spannende Aktionen freuen.  cb

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