Lemförder Lichterzauber zum zehnten Mal eröffnet

Bude an Bude reiht sich um die Gräfte

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Am Abend übte der Lemförder Lichterzauber seinen besonderen Reiz aus.

Lemförde - Was 2006 begann hat sich inzwischen zu einer besonderen Erfolgsstory entwickelt: Der Lemförder Lichterzauber. Unter dieser Bezeichnung wurde der Lemförder Weihnachtsmarkt am Samstagnachmittag zum zehnten Mal eröffnet. Diesmal im Bürgerpark, da aufgrund der Bauarbeiten zum Neubau des Rathauses der Amtshofvorplatz nicht genutzt werden konnte.

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung traditionell vom Lemförder Posaunenchor unter der Leitung von Ralf Rehker und im Beisein der drei Lichterfeen Finja Hespenheide, Paula Dobrick und Yeliz Bilal.

„Es ist uns wieder gelungen einen Weihnachtsmarkt aufzubauen, der weit über die Grenzen bekannt ist“, stellte LemFörderer Vorsitzender Dietmar Emshoff in seiner Begrüßung heraus. Doch: „Ohne die Unterstützung der vielen Helfer wäre dies nicht gelungen“, betonte der Werbegemeinschafts-Vorsitzende, dessen besonderer Dank Kerstin Lagemann galt. „Sie war wie immer jederzeit und unermüdlich bei der Planung und Durchführung des Weihnachtsmarktes tätig“, unterstrich Emshoff, dessen weiterer Dank den zahlreichen Ausstellern galt, „die für die Vielseitigkeit des Weihnachtsmarktes sorgen.“

Der Lemförder Lichterzauber sei mittlerweile zur liebgewonnen Tradition geworden, meinte anschließend auch die Bürgermeisterin des „Flecken Lemförde“, Stephanie Budke-Stambusch. „Er lebt von denen, die Jahr für Jahr Leckereien, Getränke, kleine Geschenke und ein musikalisches Programm anbieten. Nutzen Sie, liebe Besucher, den Lichterzauber, um nach kleinen Geschenken zu stöbern, die eine oder andere Leckerei zu probieren, Freunde zu treffen, aber auch, um neue Kontakte zu knüpfen“, forderte sie die zahlreichen Gäste von nah und fern auf.

Mit einem Lichtermeer und einem ganz besonderen Flair reihten sich in diesem Jahr Bude an Bude rund um die malerische Gräfte im Bürgerpark. Hier offerierten die Aussteller beispielsweise selbstgebackene Kekse, köstliche Marmeladen, Schmuck, Dekoration, die das Zuhause besonders gemütlich macht, Erzgebirge-Kunsthandwerk, Vogelhäuser, Skulpturen, Körnerkissen, Taschen und vieles mehr. Der Förderverein der Von-Sanden-Oberschule lud zu frisch gebackenen Waffeln und zum Glücksraddrehen ein, die Feuerwehr Lemförde zum Stockbrotbacken. Bei Manfred Lagemann in der Fahrradwerkstatt konnten die Kinder sogar selbst Ringe kreieren. Mit Lachs, türkischen Spezialitäten, Wild-Bratwurst oder Crepes sowie Glühwein, Punsch, Feuerzangenbowle, Met, aber auch Bier hatten die „Macher“ gleichfalls an das leibliche Wohl gedacht.

Natürlich gehörte auch ein großes Rahmenprogramm zum Lemförder Lichterzauber. So bot der Kindergartenverein – Kiga – Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ in der Bücherei am Amtshof ein Kasperletheater für die jüngeren Besucher an. Am Samstagabend begeisterte der Spielmannszug Reiningen-Dielingen im Rittersaal mit einem weihnachtlichen Konzert. Dort fand auch am Sonntag ein Spielzeugflohmarkt statt, wo so manches ausrangierte Teil einen neuen Besitzer fand. Und natürlich gab sich wieder der Weihnachtsmann ein Stelldichein auf dem Weihnachtsmarkt.

Das Kirchcafé sorgte an beiden Tagen in der Martin-Luther-Kirche für besondere Lichtblicke. Kunstwerke der Lemförderin Adelheid Nijboer zogen so manche Blicke auf sich. Musikalische Highlights im Gotteshaus, das stimmungsvoll illuminiert wurde, boten der Gitarrenchor (Leitung Friedrich Meyer), der Kirchenchor der katholischen Kirchengemeinde Lemförde (Klaus Schöneich), der Regenbogen- und Teenie-Chor (Cordula Lindemann), der Flötenchor, die Gitarrengruppe „viel-saitig“ (Ingo Jaeger) und Hanneke Eling verwöhnte die Ohren mit Orgelmusik. „Der Erlös des Kirchcafès ist in diesem Jahr für die Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unserer Kirchengemeinde bestimmt“, signalisierte Pastor Eckhart Schätzel nach einem rundum gelungenen Lemförder Lichterzauber.

cb

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