Lemförder „Ferienkiste“: Jugendliche sind „Verschollen in Ägypten“

Abenteuer mit Lerneffekt

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Unter den wachsamen Augen des Pharaos (Marieke Guder) soll eine Pyramide gebaut werden. Recht schwierig, denn Mathilda, Janne, Antje, Eileen und Henriette (v.l.) mussten mit verbundenen Augen agieren.

Lemförde - Abenteuerlich ging es kürzlich in Lemförde zu. Lemförde? Eher im fernen Israel im Jahre 1600 vor Christus. Das war Schau- und Abenteuerplatz der jüngsten Auflage des Abenteuerspiels, das die evangelische Jugend Lemförde für die „Ferienkiste“ in diesem Jahr entwickelt hatte.

Ingo Jaeger, Diakon der evangelischen Kirchengemeinde Lemförde erklärte den 16 Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren im Gemeindehaus zunächst den Hintergrund. „Jakobs Sohn Josef ist gestorben, haben ihm seine anderen Söhne berichtet“, so erzählt es die christliche Geschichte. Von wilden Tieren soll sein Lieblings-Sohn getötet worden sein, das beweise das blutbefleckte Hemd, das Josef getragen hatte. Aber Jakobs väterliches Herz sagt, dass Josef noch lebt. Es muss eine andere Erklärung geben. Doch welche? Gut, dass Lemfördes Ferienkisten-Kinder, als schlaue Detektive dem armen Jakob helfen wollen.

Insgesamt hatten zwölf jugendliche Christen im Alter von 14 bis 19 Jahren das Abenteuerspiel „Verschollen in Ägypten“ mit viel Liebe zum Detail vorbereitet und waren beim Spiel selbst in die verschiedenen Rollen geschlüpft. An unterschiedlichen Stationen rund um das Gemeindehaus galt es dann Aufgaben und Rätsel zu lösen, Gegenstände zu beschaffen, Geld zu verdienen und vieles mehr.

„Bleibt immer als Gruppe zusammen. Alle Infos, die ihr bekommt sind wichtig“, gab Jaeger den Kundschaftern mit auf den Weg. In vier Gruppen pilgerten die Kinder vom Kaufmann zu den Brüdern, zum Grenzer, ins Gefängnis oder zum Pharao. Stets galt es, knifflige Aufgaben zu bewältigen und verzwickte Rätsel zu lösen. Taler mussten ergattert, Trauben zu Wein mit den Füßen zertreten oder mit verbundenen Augen Pyramiden gebaut werden.

Am Ende des Nachmittags trafen sie auf den Kornverwalter, fanden heraus, dass er der gesuchte Josef ist und erhielten von ihm einen Brief mit einer Nachricht an Jakob.

Klar, dass so viel Detektivarbeit hungrig und durstig macht. Darum endete die Ferienkisten-Aktion mit einem geselligen Grillfest für alle Teilnehmer.

hm

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