TuS Lemförde will Menschen für Bewegung begeistern

Gesichter des Sports

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Starteten die neue Kampagne für den TuS Lemförde (v.l.): Reinhold Angermüller (Tischtennis), Marco Cloppenburg (Tischtennis), Ugur Yardin (Taekwondo), Francesco Schiavone (Fußball), Andreas Tubee, Paul-Hermann Broi, zweiter Vorsitzender und Vertreter (Handball), Gesa Weghöft (Turnen), Denise Bahr (Handball) und Manfred Lohse.

Lemförde - Im Rahmen der Umstrukturierung des TuS Lemförde sind nun Banden, Plakate und Flyer fertig geworden. Diese wurden von Manfred Lohse von der Firma Lohsedesign aus Brockum erstellt und sollen bei allen Veranstaltungen des Vereins präsentiert werden und dem TuS ein Gesicht geben. Die Models, die auf den Plakaten zu sehen sind, sind bekannte Sportler aus der Handball-, Fußball- und Tischtennissparte.

„Wir werden auch eine Werbekampagne in den einzelnen Geschäften in Lemförde und Umgebung starten, um aktive Sportler, Übungsleiter oder Teamer für die Vorstandsarbeit zu gewinnen“, kündigt Paul-Hermann Broi, zweiter Vorsitzender des TuS Lemförde, an.

Um den Verein auch bei den zugezogenen Einwohnern in Lemförde bekannt zu machen, sollen im Oktober in jedem Haushalt der Gemeinde Flyer mit den Sportangeboten und Ansprechpartnern verteilt werden. „In fünf Sparten bieten wir für Jung, Alt und junggebliebene Menschen aus der Gemeinde die Möglichkeit, sich körperlich zu ertüchtigen. Gerne würden wir unser Angebot erweitern, leider sind uns hier Grenzen gesetzt. Die Kapazität der vorhandenen hervorragenden Sportstätten reicht dafür nicht aus“, sagt Broi. Zu viele Angebote würden zu Lasten von Mannschaftssportarten mit höherem Trainingsaufwand gehen. Wenn hier Trainingszeiten eingeschränkt werden müssten, ginge das zu Lasten der einzelnen Mannschaften und die vielen Zuschauer an den Wochenenden in der Sporthalle würden nach Diepholz oder anderswo hingehen, um spannende Handballspiele zu sehen, ist der zweite Vorsitzende überzeugt.

Viele Trainer, Betreuer, Turn- und Übungsleiter helfen im TuS Lemförde ehrenamtlich, um den Jugendlichen und Erwachsenen jeglichen Alters in Lemförde die Möglichkeit zu bieten, sich in der Gruppe zu engagieren, sich gegenseitig zu unterstützen und Verantwortung für einander tragen zu lernen. Gleiches gilt für die Übungsleiter der älteren Generationen. Im Seniorensport kann man Kontakte pflegen, neue Bekanntschaften machen und sich natürlich auch im Leistungsbereich der einzelnen Senioren-Handball-, Tischtennis- oder Fußballmannschaften fordern.

„Leider haben wir aber mit dem Problem der Abwanderung zu tun. Wir haben nur eine gewisse Kapazität an Sportstätten. Seit Jahren fordern wir den Bau einer zweiten Sporthalle, wie es in vielen Gemeinden schon geschehen ist“, sagt Broi.

Andere Vereine könnten hier wesentlich mehr bieten und werben vermehrt Übungsleiter ab, indem sie beispielsweise im Bereich Hallenkapazitäten mehr Möglichkeiten haben. Das betreffe den Freizeitbereich ebenso wie den Leistungsbereich. „Im Freizeitsportbereich sind wir mangels Hallenkapazität gezwungen, den von den Hand- und Fußballern gebauten Freizeitraum zu nutzen.

Für den ursprünglichen Zweck, hier vor oder nach dem Training zusammen zu sitzen, kann der Raum so nicht genutzt werden.“

Mitglieder der einzelnen TuS-Sparten helfen auch in der Gemeinde, beispielsweise als Aufräumtrupp beim Lemförder Sommer. Die jungen Sportler der Turn- sparte oder Jugendspieler der Fußballsparte haben etwa den Festplatz gesäubert. Jedes Jahr im Frühjahr beteiligt sich der TuS an der Aufräumaktion der Gemeinde und säubert Gräben und Plätze vom Unrat. Aber auch die Pflege der Sportplätze und der Platzwart werden zum großen Teil vom Verein finanziert. „Dankbar sind wir natürlich für die Nutzung der Sporthallen mit den fleißigen Putzfrauen und dem Hausmeister Mark.“

Bei der im November stattfindenden Jahreshauptversammlung soll das neue Vereinskonzept den Mitgliedern vorgestellt und darüber abgestimmt werden.

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