Was lange währt ....

Tagesstätte und Krippe erhalten einen Namen

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Freuen sich auf das Namens- und Sommerfest: Krippenleiterin Nadine Spoeter-Winkelmann (v.l.), Susan Groneweg, Anke Kordes und Ira Wirt sowie die Kinder. 

Lemförde - Seit nunmehr 1972 gibt es die evangelisch-lutherische Kindertagesstätte in Lemförde, 2013 kam die Krippe hinzu. Bislang sind beide namenlos, „denn es gibt viele Gremien, die ein Mitspracherecht haben. Bislang konnten sie sich nicht einigen“, erzählt Anke Kordes, derzeit Leiterin der Tagesstätte.

Doch die namenlose Zeit endet am Samstag, 9. Juni. Anlässlich des Sommerfestes soll er offiziell verkündet und ein entsprechendes Schild enthüllt werden. Beginn ist um 10 Uhr mit einer Andacht mit Pastor Horst Busch aus Hagewede. Gemeinsam haben das Kindergarten-Team und das Krippenteam die Feier und das Fest vorbereitet.

Nach der Andacht geht die Feier weiter mit Spiel und Spaß in beiden Häusern und auf dem Außengelände. Um 11.30 Uhr gibt es ein Mitmachkonzert mit dem Kinderliedermacher Heiner Rusche. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.

Eingefallen sei ihr der Name – der an dieser Stelle noch nicht verraten wird – auf einer Busfahrt in Berlin, erzählt Anke Kordes. Kirchenvorstand, Kindergartenverband und das Kollegium seien einverstanden gewesen.

Die Illustratorin und Designerin Susan Groneweg, selbst vor 42 Jahren Kindergartenkind in der Einrichtung, wurde hinzugezogen, um ein Logo für die Tagesstätte zu entwerfen, das zu dem Namen passt. „Es war naheliegend, zwei Kinder mit dem Logo zu verbinden, ein Mädchen und einen Jungen“, sagt Groneweg, die heute in Bremen lebt und arbeitet. Das Logo solle zum Beispiel Kommunikation und Lebensfreude ausdrücken und einen hohen Wiedererkennungswert haben. Der Junge zum Beispiel trage eine Brille, wodurch die Individualität eines jeden Kindes ausgedrückt werden solle. Außerdem schmücke ihn das Symbol, von dem sich der Name der Tagesstätte herleiten lasse. Das Mädchen trägt eine Kette mit einem Kreuz.

„Es soll kein charakterloses Bild sein und eine hohe Identifikation mit der Kindertagesstätte ausdrücken“, Groneweg zu ihrem Entwurf.

Der Prozess zur Namensgebung begann laut Anke Kordes im vergangenen Jahr im Juli, am 9. Juni soll er seinen Abschluss finden. Die Einladung zu dem Namens-Sommerfest haben die Kinder mit Kartoffeldruck gestaltet. Sie enthält auch einen Spruch von Martin Luther: Mit jedem Kind, das dir begegnet, ertappst du Gott auf frischer Tat.

Aufgestellt werden auf dem Gelände auch drei Stelen. Eine wird von Kindern gestaltet, die zweite von den Erzieherinnen und die dritte von den Besuchern des Festes. Sie können sich mit einem Fingerabdruck darauf verewigen. J hwb

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