Neuer Kirchenvorstand und neuer Gemeindebeirat in Lemförde eingeführt

„Abschied und Neuanfang, Dank und Willkommen“

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Neuer Gemeindebeirat und neuer Kirchenvorstand in Lemförde mit Pastor Eckhart Schätzel (2.v.r.): Uwe Georgi (von links), Merle Weghöft, Ingrid Groneweg, Barbara Meyer, Birgit Wilbers-Groß, Holger Just, Anke Hübner, Dr. Ulrich Steinbach, Susanne Middel, Anna Happ, Annette Pöltl und Dr. Heike Garbe. Auf dem Bild fehlt Beate Weghöft. 

Lemförde - „Achten Sie die Dienste, damit Kirchenvorstand und Gemeindebeirat den Dienst gerne machen und nicht müde werden.“ So endete der zweistündige Gottesdienst mit Abendmahl, Danksagung an den scheidenden Kirchenvorstand und Gemeindebeirat und die offizielle Einführung der neu gewählten Vertreter beider Gremien der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Lemförde.

Das war auch das Wort an die Gemeinde gestern Morgen, die mit besten Kräften die Freiwilligen, die sich in Zukunft durch ihre Wahl für die Kirchenarbeit einsetzen wollen, unterstützen sollen, wenn es nach Pastor Eckhart Schätzel geht.

Das Credo formulierte Diakon Ingo Jaeger zu Beginn: „Es geht heute um Abschied und Neuanfang, Dank und Willkommen“. Den festlichen musikalischen Rahmen des Gottesdienstes mit besonderem Anlass bot der Posaunenchor Lemförde unter der Leitung von Ralf Rehker. Mit Fanfaren und Posaunen triumphzugartigem Einzug schritten die neuen Teams in die Martin-Luther-Kirche ein.

Pastor Eckhart Schätzel hatte sich das Kinderbuch von Andreas Steinhöfel „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ im Kontext mit Auszügen über den Korintherbrief für seine Predigt zur Hilfe genommen. Er setzte damit auf die Verdeutlichung, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit unterschiedlicher Menschen mit unterschiedlichen Charakteren, Stärken und Schwächen ist. Die schräge moderne Geschichte von zwei kleinen Jungen, die sich wunderbar ergänzen in ihrem Unterschiedlich sein und Freunde werden.

Aus der Bibel die Situation, die Paulus bei den Korinthern fand, Zerstrittenheit von Griechen und Juden, Versklavten und Freien und seinem Versuch der Einigung im Geiste und Glauben an Gott.

„Niemals und nie konnte und kann ein Mensch allein in einer Gemeinde etwas Großes schaffen“, ermutigte Schätzel den neuen Kirchenvorstand und die Beiratsmitglieder. „Es wird sich eins ins andere fügen, jeder wird seinen Platz finden in der Gemeindearbeit.“ Er meinte damit die Kopfmenschen, Handarbeiter, Starke, Schwache, musische und kreative Menschen. Und er tröstete: „Das mit dem Fügen und Finden klingt unzeitgemäß? Vielleicht, aber so ist es. Wir fügen uns ein, wo wir gebraucht werden. In diesem Fall dürfen wir vertrauen und sind nicht die Lenker der Geschicke.“ Die kirchliche Gemeinschaft wäre mehr als eine Interessenvertretung mit Posten und Positionen.

Bei der feierlichen Verabschiedung erhielten die ausscheidenden Mitglieder Buchgeschenke und Urkunden (Kirchenvorstand), die neuen begrüßte die Gemeinde mit Blumen. Auf die Frage vom Pastor: „Sind Sie bereit für Ihre Aufgabe?“ erhielten er und die anwesende Gemeinde ein „Ja, mit Gottes Hilfe“ im Chor.

Kirchcafé und Gespräche waren Forum für das erste Kennenlernen der „Neuen“ im Anschluss an den Gottesdienst. J sbb

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