Hospiz-Abend der Stiftung Stemweder Berg

Positiver Blick nach vorn

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Vorsitzender der Hospiz-Stiftung Max Sorge (links) blickte positiv in die Zukunft.

Lemförde - Recht zuversichtlich und positiv konnte Max Sorge, Vorsitzender der Hospiz-Stiftung Stemweder Berg in die Zukunft blicken. Beim traditionellen Hospiz-Abend lieferte er Zahlen, berichtete über die Entwicklung der beiden Fördereinrichtungen Hospiz-Stiftung sowie dem Förderverein Hospiz.

„Beide Einrichtungen entwickeln sich weiterhin sehr positiv. Sie tragen schon im erheblichen und erfreulichen Umfang – schätzungsweise zu einem Drittel – zur Deckung der Gesamtkosten des Lemförder Hospizwesens bei“, machte Sorge deutlich. Der Förderverein Hospiz ist 1992 ins Leben gerufen worden, die Hospiz-Stiftung Stemweder Berg wurde 2006 gegründet.

Die Unterstützung des Fördervereins diene wie in den Vorjahren fast ausschließlich der Deckung von Personalkosten des Hospizwesens. Auch 2017 wird der Verein, laut Sorge, hierfür einen Betrag in der Größenordnung von 15.000 Euro beisteuern. Die Einnahmen des Vereins bestünden fast ausschließlich aus den Mitgliedsbeiträgen der rund 370 Mitglieder.

Die Hospiz-Stiftung fördere die Sterbe- und gleichermaßen dieTrauerbegleitung. Mit 8 000 Euro soll die Sterbebegleitung, die Trauerbegleitung mit 19.000 Euro unterstützt werden. „Diese, gegenüber den Vorjahren insgesamt höhere Förderung ist der Stiftung möglich, da sie 2017 neben den Spenden und dem Einsatz von Reserven, trotz der bekannten Zinsflaute erfreulich hohe Erträge aus ihren Kapitalanlagen erzielte“, freute sich Sorge.

Gelder gut angelegt

Sowieso seien die Gelder, die Mitglieder und Stifter oder Spender zugewendet hatten, gut angelegt und leisteten einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung des Hospizwesens, machte der Vorsitzende deutlich und gab gleichzeitig bekannt, dass er zum Ende des Jahres seinen Posten als Vorsitzender niederlegen werde und Friedhelm Lehrich den Posten übernehmen werde.

Vorausgegangen war der Bilanz ein kleines Orgelkonzert in der katholischen Kirche mit Matthias Johannmeyer. Der Orgelbauer hatte das königliche Instrument im Frühjahr dieses Jahres restauriert und überzeugte die Gäste nun von der anmutigen Klangfülle der Orgel. „Danke für das herrliche kleine Konzert“, lobte Pastor Eckhart Schätzel als Vorsitzender des Kuratoriums die musikalischen Ausführungen des Orgelbauers.

Dass Schwester Irmhild Espendiller in naher Zukunft Lemförde verlassen wird, um sich anderen Aufgaben zu stellen, war den Gästen schon bekannt. Den Hospiz-Abend nutzte Pastor Marc Weber für ein Interview (siehe unten) mit der Schwester, die am 17. Dezember offiziell im Gottesdienst verabschiedet werden wird und die vor annähernd 25 Jahren als Ordensschwester das Hospizwesen in Lemförde auf den Weg gebracht hat. 

hm

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