„Lebendiger Adventskalender“ macht am Freizeitbad Dümmer in Hüde Station/Geheimnis um das Fenster gelüftet

Eine besondere halbe Stunde für Alt und Jung

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Am Freizeitbad Dümmer in Hüde kamen Alt und Jung jetzt zusammen, um die 15. Station des „Lebendigen Adventskalenders“ zu genießen.

Hüde - Eine besondere halbe Stunde im Advent schenkt die Kirchengemeinde Burlage seit 2004 ihren Gemeindegliedern mit dem „Lebendigen Adventskalender“. An jedem Tag im Dezember bis zum 24. öffnet sich ein Adventsfenster in Marl, Lembruch, Hüde oder Düversbruch. Immer zur selben Zeit, nämlich um 18 Uhr, verbringen alle mitein-ander diese 30 Minuten mit Liedern und Geschichten.

„Kinder und Eltern können so gemeinsam die Adventszeit genießen“, wissen die Pastoren Birgit Tell und Konrad Langrehr-Tell aus ihrer jahrelangen Erfahrung. Der „Lebendige Adventskalender“ hat für jeden Tag einen anderen Treffpunkt. Eine Familie oder ein Kreis schmückt dann ein Fenster mit einfachen Mitteln und weihnachtlichen Motiven und ist für diesen Tag „Gastgeber“ des Kalenders. Wie jetzt auch das Freizeitbad Dümmer in Hüde.

Im Namen der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ und des Freizeitbades hieß Bauamtsleiter Friedrich-Rudolf Bechtel mit seinen Kolleginnen Manja Engelbrecht und Laura Speckmann die Gäste zur 15. Station des „Lebendigen Adventskalenders“ willkommen. „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir diesmal auch wieder eine Station bilden dürfen“, betonte Bechtel, der allen ein paar besinnliche Minuten wünschte.

Nachdem diese gemeinsam mit einem Lied, das Birgit Tell auf der Gitarre begleitete, eröffnet wurden, wurde auch das Geheimnis um das Fenster gelüftet. Zum Vorschein kam ein Adventskranz mit vier Kerzen. Passend dazu las Sonya Garling-Emshoff vom Team des Freizeitbades die Weihnachtsgeschichte „Die vier Kerzen“ vor. Die erste Kerze heißt ‚Frieden‘ und obwohl ihr Licht leuchtet wollen die Menschen sie nicht – und sie erlischt, was Frauke Effertz, Mitarbeiterin im Freizeitbad, übernahm. Auch die zweite flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Auch sie ‚verglüht‘. Leise und sehr traurig meldet sich sodann die dritte Kerze zu Wort, die Liebe heißt. Auch sie hat keine Kraft mehr zu brennen, denn die Menschen würden nur sich selbst sehen und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen. Mit einem letzten Aufflackern wird auch sie ausgelöscht. Doch die letzte Kerze sagt: „Solange ich brenne, können wir auch alle anderen Kerzen wieder anzünden, denn ich heiße Hoffnung.“ Und so zündete Effertz die drei verloschenen Kerzen wieder an….

Nach einer kleinen Stärkung mit Gebäck, Getränken und Zeit zum Klönen wurde die besinnliche halbe Stunde am Freizeitbad Dümmer in Hüde mit einem Lied und einem Segen beendet.

cb

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