Künstlerduo „Sago“ unterhält mit amüsanten frech-frivolen Sinnlichkeiten

Streicheln, küssen und…

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„Sago“ unterhält auf köstlich frivol-kesse Weise in der Hüder „Landlust Kulturscheune“.

Hüde - Von Heidrun Mühlke. „Kann denn Liebe Sünde sein?“ so der Titel des unterhaltsamen, szenisch-musikalischen Stelldicheins, mit dem das Künstlerduo „Sago“ die Besucher in der „Landlust Kulturscheune“ in Hüde ins Land der Liebe und Lebenserfahrung entführte.

„Sago“ – das sind Isabell Katharina Sandig und Ralf Gottesleben – sorgte am Freitagabend und gleichwohl am Sonnabend für aufregende Stunden rund um die süßeste Versuchung der Welt.

L´amour ist das große Thema, um das sich an den beiden Abenden all die zauberhaften Melodien drehten. Liebe eben, die wie lachend übers Feld zieht und in Hüde Einzug hielt.

„Ich habe eine große Lübe zu Hüde“, witzelt die smarte Sängerin – und weil das so heimisch klinge, würde ihr immer wieder rot und warm ums Herz. Das blieb ihrem Gesangspartner nicht verborgen, obwohl der dem Gefühl der Liebe zunächst mit Brainstorming gegenübertreten will.

Zunehmend kommt sich das Duo, durch die „güld´nen Wasser der Sehnsucht“ schippernd, näher. Dabei liefern sich die beiden immer wieder höchst amüsante Wortgeplänkel. Kess stellt Sandig Überlegungen an, ob sie nun in Gottesleben einen frühlingshaften Krokus ergattert habe oder eher mit einem Herbstzeitlosen Vorlieb nehmen müsse.

Nur zu gerne ließen sich die Zuschauer entführen auf die Reise ins Reich der Sinnlichkeiten. Dabei wissen beide Künstler Mimik und Gestik erstklassig einzusetzen, um ihrem Gesang Ausdruck zu verleihen. Mit schwereloser Leichtigkeit trällerte Sandig „Franz und Liese auf der Wiese – eine zarte Liebesbriese von streicheln, küssen und so weiter -– das wird heiter“.

Niemals überschritten Sandig und Gottesleben die Grenze zur Peinlichkeit, auch nicht, wenn sie ihrem Publikum bei Vogelgezwitscher erklären warum es denn nun „vögeln“ hieße. Klare Antwort: „Weil man nicht drosseln sagen will – oder finken!“

Urkomisch und anrührend blieben ihre Geschichten rund um die Liebe allemal. Dem Publikum gefiel das frivol angehauchte Programm bei Kerzenschein und bot in der langen Pause bei kulinarischen Fingerfood-Spezialitäten allerlei Gesprächsstoff.

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