Kreismusikschüler zeigen ihr Können in Wagenfeld

„Star Wars“ in der Auburg

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Begeisterten mit ihrer Musik (v.l.): Greta Beckmann, Kathrin Bauermeister, Jonas Borchers, Magnus Fieweger, Elisabeth Borchers, Kira Meyer, Helen Beuke und Marie Barmbold.

Wagenfeld - Von Simone Brauns-Bömermann. Musik entwickelt den meisten Esprit, Laune und schenkt den Spielenden und Zuhörern Freude, wenn Stücke des eigenen Geschmacks gespielt werden dürfen. Die Klavierschüler von Andreas Bosbach, Klavierlehrer der Kreismusikschule des Landkreises Diepholz, durften.

Und weil eine Schülerin leider zum Vorspiel beim Forumskonzert in der Auburg verhindert war, sprangen Helen Beuke und Magnus Fieweger noch einmal für eine Zugabe an den Flügel aufs Podest.

Was die Gäste und Mitschüler zu hören bekamen, war virtuos schnell an vier Händen und berühmte Filmmusik. „Was, das war aus Star Wars?“, die Frage eines Vaters nach der Zugabe. „Hätte ich das gewusst…“. Es war die legendäre Cantina Band die spielte, als Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi in Mos Eisley, der gesetzlosen Stadt des Wüstenplaneten Tatooine, nach einem Piloten suchten. Die „Piloten“ des schwarzen Schimmel hatten sich bereits in der Auburg gefunden, denn egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, ihm kann sich niemand entziehen, er zieht alle Klavierschüler an. Manche Schüler spielen bereits seit neun Jahren Klavier, Helen Beuke war das nicht mehr genug, sie spielt bereits seit einem Jahr auch noch Oboe. Zusammen mit Jonas Borchers präsentierten sie „Siziliana“ von Georg Philippe Telemann. Eine Parade des französischen Komponisten Jaques Ibert mit zackigen musikalischen Wendungen, wie auf dem Rücken der Pferde zur Parade geritten, hatte Kira Meyer einstudiert.

Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn erklangen von den Schülern interpretiert und maßen sich mit den Ragtime- Klängen der Cantina Band aus Star Wars Episode IV, beide Musikgenres hatten nach dem Vorspiel der Klavierschüler viele neue Freunde.

Regelmäßig bietet die Auburg in ihrem Programm den Schülern ein Forum der Musikdarbietung. Mitmusikschüler, Eltern, Großeltern und Geschwister kommen dann zusammen, um die Fortschritte und das Erlernte zu hören, und wenn es dann noch ein Soundtrack ist, den man kennt, ist der Wiedererkennungswert und das Amüsement um so größer.

Wichtig ist nicht womit man spielen lernt, nur das es viel Spaß macht, denn eben dieser bringt den Fortschritt. Klassik, Blues, Ragtime oder Jazz, dass die Schüler am Ball bleiben beim Musizieren ist die Hauptsache.

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